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Lara Kipf
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Ein Engel für Floorball Köniz - Transfer-Coup der Berner Unihockeyaner

Manuel Engel trug 5 Jahre das Dress der Växjö Vipers in der schwedischen Unihockey Meisterschaft

2018: Schweizer in der schwedischen Unihockeyliga. Manuel Maurer, Manuel Engel, Tim Braillard, Lara Heini

Manuel Engel im Dress der Schweizer Nationalmannschaft (Bild: Miroslav Hylek)

Manuel Engel, 93 Länderspiele für die Schweiz (Bild: Anssi Koskinen)

Königstransfer für Floorball Köniz – Manuel Engel kehrt nach 5 Jahren in Schweden in die Schweiz zum ambitionierten Unihockey Verein aus Köniz zurück.

Er ist definitiv einer der besten Unihockey Spieler der Schweiz, ja der Welt - der Emmentaler Manuel Engel. Der Schlosswiler verbrachte die letzten 5  Jahre in Schweden in der besten Unihockeyliga der Welt, lebte dabei als Profi und konzentrierte sich voll und ganz aufs Unihockeyspielen. Diese für Engel tolle Zeit ist nun etwas abrupt zu Ende gegangen.

Er hat bereits ein eindrückliches Palmarès vorzuweisen – Manuel Engel hat nach 4 Jahren in der höchsten Schweizer Liga den Sprung nach Schweden gewagt und spielte in den letzten 5 Jahren für den südschwedischen SSL-Verein Växjö Vipers. Nun hat sich Engel entschieden, nicht zuletzt aufgrund seines Wirtschaftsstudiums, in die Schweiz zurückzukehren. Diese Studium möchte er nun an der Uni Bern oder Freiburg abschliessen.

Im Kampf um den Top-Transfer machte am Ende nicht sein Jugend- und Heimatverein das Rennen, die Unihockey Tigers – Engel unterschrieb bei Floorball König einen langfristigen Vertrag. "Es wart ein sehr schwieriger Entscheid für mich. Ich stand immer wieder mit 3 bis 4 Teams in der Schweiz in Kontakt. Das "Projekt-Köniz" und die grossen Ambitionen des Vereins gaben schliesslich den Ausschlag zu Gunsten von Floorball Köniz", meint Engel gegenüber neo1.

In Schweden gelangen dem Emmentaler in 170 Spielen stolze 145 Punkte (84 Tore, 61 Assists) und er konnte sich als Top-Spieler in Schweden etablieren. Nun suchte Engel eine neue Herausforderung.

Das Ende seiner Schweden Zeit war allerdings ziemlich surreal: Schweden spielte so lange, wie keine andere Unihockey Liga der Welt und am Ende wurde gar ein Spieltag noch durchgezwängt gegen den Willen der Vereine – man drohte mit Zwangsabstieg, wenn die Teams nicht zu den Spielen antraten. Nach diesem Spieltag musste allerdings auch der schwedische Unihockeyverband vor dem Corona Virus kapitulieren.

In der neo1 Sportstory berichtet Manuel Engel von seiner Zeit und seinem Leben in Schweden. Ebenso erzählt er, welches die Unterschiede zwischen dem Unihockey in Schweden und demjenigen in der Schweiz sind. Auch seine gewonnenen Schwedisch Kenntnisse stellt er uns unter Beweis. Wie er die Schweden erlebt hat, warum einkaufen eine Herausforderung war und was ihm in Schweden fehlte, verrät er ebenfalls in der neo1 Sportstory.

Auch die Nationalmannschaft ist ein wichtiger Diskussionspunkt im Gespräch mit neo1. Manuel Engel bestritt mit 19 Jahren sein erstes Länderspiel. Bis heute hat Manuel Engel 93 Länderspiele bestritten und dabei 66 Tore und 45 Assists verbuchen können. Engel wagt nun auch einen Blick in den Dezember 2020. Dann steht, so hoffen alle Unihockeyfans, die nächste Herren Unihockey WM (in Helsinki; FIN) auf dem Programm. Dort wird Engel aller Voraussicht nach zu den wichtigsten Leaderfiguren zählen. „Der WM Titel gehört in die Schweiz. Wir werden alles daran setzen, die Schweden, diese dominante Unihockeynation, endlich zu bezwingen“, so Engel gegenüber neo1. Die Erinnerungen an die letzte WM von 2018 sind schmerzhaft – aus zweierlei Hinsicht: Zum einen verletzte sich Engel im letzten Training vor den Gruppenspielen und verpasste die WM und zum anderen scheiterten die Schweizer auf spektakuläre Art und Weise im Halbfinal im Penaltyschiessen an Schweden – unter den Augen von Engel, welcher auf der Tribüne sass und mitlitt. All dies und noch mehr in der neo1 Sportstory dieser Woche.

Foto/Bild 2 (oben) - Erläuterung: 2018 spielten die Schweizer Unihockey Nationalspieler Manuel Maurer (Växjö), Manuel Engel (Växjö), Tim Braillard (Mulljö AIS) und Lara Heini (Pixbo Wallenstam IBK) alle in der schwedischen Unihockeyliga. Dabei entstand dieses tolle Foto.

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