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Jüre Lehmann
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Eine grüne Wiese, eingekesselt von hohen Bergen, ein paar Alphütten und vor allem: viele Tiere. Diese Woche sind wir zu Gast auf der Engstligenalp.

Die Engstligenalp ist die grösste Hochebene der westlichen Schweizer Alpen. Sie wird umkreist von verschiedenen Bergen, wie zum Beispiel dem Wildstrubel, dem Engstligengrat oder auch dem Tschinggellochtighorn. Die Talebene ist ein Oval und besteht aus flacher Alpweide, die von mehreren Bergbächen unterbrochen wird. Die Fläche wird im Sommer jeweils von 13 Familien bewirtschaftet, die je eine Sennhütte haben. Eine davon gehört der Familie Aellig aus Reichenbach. Seit 15 Jahren verbringen Abraham "Häm" und Tanja Aellig mit ihren 3 Kindern den Sommer auf der Engstligenalp. In diesem Jahr sind 22 Kühne, 11 Rinder, 23 Kälber, 2 Ziegen, 3 Schweine und 2 Katzen bei der Familie Aellig in der Sömmerung.

Der Morgen auf der Alp beginnt bereits früh. Um 05.30 Uhr beginnt Häm Aellig die Kühne zu melken. Aus der Hälfte der Milch macht Tanja Aellig später zwei Alpkäse, der andere Teil wird den Kälbern gefüttert. Aktuell ist der Alltag noch stressiger als ohne hin schon, da die Familie bei ihrem Hauptbetrieb im Tal das Gras mähen muss, deshalb sind Vater und Kinder tagsüber nicht auf der Alp. In dieser Zeit macht Tanja den Käse, putzt und wendet die älteren Laibe – für diese Arbeit hat sie etwa eine Stunde pro Tag. Den gereiften Käse vom letzten Jahr verkauft die Familie jeweils direkt vor Ort auf der Engstligenalp.

Am Abend ist es Zeit, die Tiere wieder von der Weide zu holen. Dafür muss jeweils eine Person die Kühe und Kälber eintreiben, da sich die Tiere frei bewegen können. Sobald alle Tiere im Stahl sind, beginnen Aelligs wieder mit dem Melken und Tränken der Kälber. Damit das Milchgeschirr gewaschen werden kann, muss jeweils Wasser auf dem Herd aufgekocht werden, sie kein warmes Wasser haben.

Der Alpsommer ist jeweils eine sehr anstrengende Zeit, die Familie Aellig geniesst das Leben mitten in der Natur aber sehr. "Besonders die Tiere geben mir auch immer viel zurück", sagt Tanja Aellig "Wenn es mir nicht gut geht oder ich müde bin, drücke ich meine liebste Kuh. Danach geht es mir wieder besser".

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