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Wochengespräch zum Tag der Pflege

Menschen, die in der Pflege arbeiten, waren schon vor der Coronavirus-Pandemie stark gefordert. Die Arbeitszeiten sind unregelmässig und oft zu lang. Und es fehlt an Fachkräften: Bis 2030 bräuchte es in der Schweiz dringend 65 000 zusätzliche Pflegende, davon 29 000 mit einem Abschluss an einer höheren Fachschule oder einer Fachhochschule. 

Im neo1-Wochengespräch erklärt die Präsidentin der Sektion Bern des SBK (Berufsverband der Pflegefachpersonen), Manuela Kocher, weshalb die heutige Situation zu Frustration bei den Pflegefachkräften führt. Weil das Verhältnis zwischen höher qualifizierten Fachkräften und Hilfspersonal nicht stimmt, kommen die höher qualifizierten Pflegenden kaum mit ihren Aufgaben nach und können ihren Beruf nicht mehr so ausüben, wie sie es gerne würden, sagt Manuela Kocher. Eine Studie, durchgeführt von einem Team um den Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Michael Simon (Universitäten Basel und Bern), hat ausserdem nach diversen ausländischen Studien auch für die Schweiz belegt, dass ein höherer Anteil von diplomierten Pflegefachpersonen im Pflegeteam das Risiko für Patienten verringert, im Spital zu sterben oder Komplikationen zu erleiden. Es gebe ausserdem ein hohes Sparpotential, so Manuela Kocher im Gespräch mit neo1. Denn je besser die Betreuung in Heimen und Spitälern, desto kürzer sei die Aufenthaltsdauer im Spital. 

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