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Wochengespräch zum Totalwaldreservat in Trub

Rolf Lüscher, Waldabteilung Voralpen und Beat Reber, Revierförster Trub (v.l.n.r)

Die Hohmattfluh. Hier entsteht das Totalwaldreservat.

50 Jahre lang darf dieses Stück Wald nicht mehr bewirtschaftet werden.

Seit kurzem ist die Tinte unter den Verträgen des Totalwaldreservats Hohmattfluh-Goldbach in Trub trocken. Die beiden Waldbesitzer Lebensart Bärau und die Erbengemeinschaft Clara Burn-Mosimann haben sich entschieden, aus einem gut 20 Hektaren grossen Stück Wald ein Totalwaldreservat zu machen.

In einem Totalwaldreservat dürfen die Waldbesitzer den Wald während 50 Jahren nicht mehr bewirtschaften. Das heisst, sie können das Holz auch nicht mehr wirtschaftich nutzen. "Sie werden aber dafür eben entschädigt, wenn sie sich entscheiden, solch ein Totalwaldreservat auszuscheiden", so Rolf Lüscher von der Waldabteilung Voralpen und zuständig für die Biodiversität im Kanton Bern. Die Entschädigung ist abhängig von mehreren Faktoren und wird jedesmal neu verhandelt. Es gibt also keinen fixen Preis.

Natürlich schmerze es etwas wenn man sieht, dass ein Teil des Waldes nicht mehr bewirtschaftet wird. "Mir ist es aber lieber, wenn sich ein Waldbesitzer aktiv dafür entscheidet, ein Totalwaldreservat wachsen zu lassen, als den Wald einfach so sich selbst zu überlassen", sagt der zuständige Revierförster Beat Reber. Für beide macht solch eine verurwaldung des Waldes durchaus Sinn. Gerade im Bezug auf die Biodiversität. "Tatsächlich braucht es aber eher 100 als 50 Jahre, bis man tatsächlich einen grossen Unterschied feststellen kann", sagt Rolf Lüscher. Der Kanton ist deshalb bestrebt, dass die Waldbesitzer nach 50 Jahren den Vertrag um weitere 50 Jahre verlängern.

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