Home   |   Kontakt   |   Werbung   |   Team   |   Links   |   Newsletter
 
Melanie Reinhard
Jetzt läuft:
John Travolta… | You're The On…

Bild: Kanton Luzern

Am 31. März finden im Kanton Luzern die Kantonsrats- und Regierungsratswahlen statt. neo1 stellt die fünf Parteien vor, welche für den Kantonsrat in den Wahlkreisen Entlebuch und Willisau Kandidierende stellen. In den sechs Wahlreisen bewerben sich insgesamt 802 Personen um die 120 Sitze im Luzerner Kantonsparlament. Die 314 Frauen und 488 Männer figurieren auf 61 Listen. Gewählt wird im Proporzverfahren. Aktuell sind sechs Parteien im Parlament vertreten: CVP (38 Sitze), SVP (29), FDP (25), SP (16), Grüne (7) und GLP (5). Um die fünf Sitze im Luzerner Regierungsrat buhlen neun Kandidaten.


CVP: Die stärkste Fraktion

Die CVP stellt im Luzerner Kantonsrat aktuell die stärkste Fraktion mit 38 Sitzen. Ihr Ziel ist es, wählerstärkste Partei im Kanton zu bleiben. Im Wahlkreis Willisau tritt die CVP mit einer Liste an, im Wahlkreis Entlebuch mit der Jungpartei JCVP mit zwei Listen. Die Luzerner CVP stellt auch zwei Regierungsräte: Bildungs- und Kulturminister Reto Wyss sowie Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. Beide stellen sich am 31. März zur Wiederwahl. In der neo1-Wahlserie beantwortet Kantonalpräsident Christian Ineichen vier Fragen zu den Wahlen.


SVP: Möchte stärkste Kraft im Kanton werden

Die SVP stellt im Luzerner Kantonsrat aktuell die zweitstärkste Fraktion mit 29 Sitzen. Ihr Ziel ist klar: Sie will künftig die grösste Fraktion im Kantonsrat stellen und damit die CVP überholen. Im Wahlkreis Willisau tritt die SVP mit einer Liste an, im Wahlkreis Entlebuch zusammen mit der JSVP mit zwei Listen. Die Luzerner SVP stellt aktuell einen Regierungsrat, den Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker. Er stellt sich zur Wiederwahl. In der neo1-Wahlserie beantwortet der Präsident der SVP Wahlkreis Entlebuch, Stefan Dahinden, vier Fragen zu den Wahlen.


Grüne: Nach dem Wundenlecken 2015 sollen Sitzgewinne und ein Regierungsratssitz her

Die Grünen im Kanton Luzern stellen mit sieben Sitzen die zweit-kleinste Fraktion. Nachdem sie vor vier Jahren bei den Wahlen zwei Kantonsratssitze verloren hatte, lautet das Ziel für die Wahlen, in den Wahlkreisen Sursee und Luzern je einen Sitz zurückzuerobern. In den beiden Wahlkreisen Entlebuch und Willisau treten die Grünen mit je einer Liste an. Bisher stellen die Grünen keinen Regierungsrat, haben aber mit Korintha Bärtsch für die Wahlen eine Regierungsratskandidatin und damit die einzige Frau aufgestellt. In der neo1-Wahlserie beantwortet der Entlebucher Wahlkreisverantwortliche der Grünen, Linus Bürgi, vier Fragen zu den Wahlen.


SP: Die Oppositionspartei will zurück in die Regierung

Die SP stellt im Luzerner Kantonsrat mit 16 Sitzen die viertgrösste Fraktion. Ziel der SP ist es, ihre bestehenden Kantonsratssitze zu halten und zuzulegen, wenn es möglich ist. In den beiden Wahlkreisen Entlebuch und Willisau tritt die SP mit je einer Liste an. Vor vier Jahren verlor die SP den Regierungsratssitz der abtretenden Yvonne Schärli an die SVP. Sie konnte mit der damaligen Kandidatin Felicitas Zopfi ihren Sitz nicht verteidigen. Dieses Jahr will sie mit Jörg Meyer zurück in die Regierung. In der neo1-Wahlserie beantwortet der Kantonalpräsident David Roth vier Fragen zu den Wahlen.


FDP: Möchte die SVP überholen und ihren Regierungsratssitz halten

Die FDP stellt mit 25 Sitzen im Luzerner Kantonsrat die drittgrösste Fraktion. Das Ziel der FDP ist es, auf Platz 2 vorzurücken und damit die SVP zu überholen. In den Wahlkreisen Entlebuch und Willisau tritt die FDP mit je einer Liste an. Regierungsrat Robert Küng, dem amtierenden Regierungspräsidenten, welcher das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement führt, tritt nicht mehr an. Für ihn nachrücken will Fabian Peter und damit den Sitz der FDP im Regierungsrat sichern. In der neo1-Wahlserie beantwortet Kantonalpräsident Markus Zenklusen vier Fragen.


Acht Männer und eine Frau wollen den Kanton Luzern regieren

Um die fünf Sitze im Luzerner Regierungsrat buhlen neun Kandidaten. SP, Grüne und GLP wollen die rein bürgerliche Regierung aufbrechen - und auch ein weiterer Parteiloser ist dabei. Bei den Kandidierenden handelt es sich um vier Bisherige und fünf Neue, darunter ist eine Frau.

Der Carrosseriespengler Rudolf Schweizer aus Luzern steigt für die Partei "Parteilose Schweizer" (PS) ins Rennen. Gemäss Parteiprogramm setzt sich die PS für transparente Politik ein. Der 56-Jährige hatte 2015 schon für den Ständerat und 2016 für den Stadtrat kandidiert.

Ihre Sitze verteidigen wollen Paul Winiker (SVP), Guido Graf und Reto Wyss (beide CVP) und Marcel Schwerzmann (parteilos). Die Vertretung der FDP in der Kantonsregierung sicherstellen soll Fabian Peter, der auf den zurücktretenden Robert Küng folgen will. Neu für den Regierungsrat kandidieren auch Jörg Meyer (SP), Roland Fischer (GLP) und Korintha Bärtsch (Grüne) als einzige Frau. (sda)

Damit stellt sich nur eine Frau als Kandidierende für den Regierungsrat zur Wahl. Warum die anderen Parteien keine Frau aufgestellt haben, hat neo1 in folgendem Beitrag nachgefragt.

  • Das aktuelle Sportbulletin:

     

    Das aktuelle Newsbulletin: