Home   |   Kontakt   |   Werbung   |   Team   |   Links   |   Newsletter
 
Musik nonstop
Jetzt läuft:
Züri West | Echo

Ramona Hirschi aus Ursenbach züchtet Marienkäfer für unsere Gärten

Die sportliche Ramona ist gerne in der Natur unterwegs.

Die Tracht und das Traditionelle liegen Ramona am Herzen.

Für die Liebe ist die 37-jährige Ramona Hirschi von Jegenstorf nach Ursenbach in den Oberaargau gezogen. Die vielseitige Natur und die Biodiversität gefallen der gelernten Landwirtin sehr. Sie ist meist draussen unterwegs, gerne aktiv und engagiert sich auch im örtlichen Landfrauenverein. Die Traditionen von Früher zu Wahren und an die jüngeren Generationen weiterzugeben ist ihr wichtig. Stillsitzen kann die lebhafte, schlanke Frau bloss beim Lesen eines spannenden Krimis, aber auch dies am liebsten draussen im Garten.

Dass die Natur auch ihren beruflichen Alltag bestimmt liegt beinah auf der Hand. Sie arbeitet seit diesem Jahr bei Andermatt Biogarten AG in Grossdietwil und züchtet dort in der Nützlings Abteilung Adalia (Marienkäfer) und Pappillonessa (Schmetterlinge). Diese Arbeit hat Ramona durch Zufall gefunden. Sie musste letztes Jahr nach einem Burnout ihr Leben neu ordnen und hat sich deshalb auf diese neue Herausforderung gefreut. "Der Kopf hätte wahrscheinlich noch länger so weitergemacht", runzelt Ramona im Gespräch mit neo1 die Stirn "Aber mein Körper hat einfach nicht mehr mitgemacht. Es hat mich buchstäblich aus der Bahn geworfen." Ärztliche Hilfe, Gesprächstherapie und das familiäre Umfeld haben die 37-jährige aufgefangen. Für eine bestimmte Zeit musste Ramona auf ihre Arbeit verzichten. "Das ist ein Gefühl als würdest du nicht reichen. Ich habe gedacht, ich kann die Leistung die von mir erwartet wird einfach nicht erfüllen. Das ist ein schreckliches Gefühl." 

Nach dem harten Sommer im letzten Jahr ist Ramona nun gestärkt. Sie habe gelernt für sich selbst einzusehen, sich zu erlauben auch mal einen schlechten Tag zu haben und dass es akzeptiert wird, wenn sie nein sagt zu einem Auftrag. Heute geht es Ramona Hirschi wieder besser. Sie konnte als stellvertrentende Abteilungsleiterin etwas Verantwortung abgeben und ist trotzdem noch in den Entscheidungsprozess miteinbezogen. "Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sich meine Gesundheit noch mehr stabilisiert und ich mich weiterhin an den kleinen Dingen erfreuen kann."

Audio 1: Heimat und Freizeit
Audio 2: Beruf 
Audio 3: Der Kampf mit dem Burnout

  • Das aktuelle Sportbulletin:

     

    Das aktuelle Newsbulletin: