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Sven Düscher
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Drei Frauen erhalten die Kulturpreise 2021 der Stadt Langenthal

Die Stadt zeichnet drei herausragende Langenthaler Kulturakteurinnen mit den Kulturpreisen 2021 aus. Jana Fehrensen wird für ihre langjährigen Verdienste um die Erhaltung und Vermittlung des historischen Kulturerbes mit einem Kulturpreis gewürdigt und Christa Rytz für ihr langjähriges Engagement im Dance Center Langenthal. Die junge visuelle Künstlerin Lisa Laser erhält einen Förderpreis. Die drei Preise sind mit je Fr. 5'000.00 do-tiert. Alle Preisträgerinnen leben und arbeiten in Langenthal. Die Kulturpreisverleihung fin-det am Donnerstag, 16. September 2021, ab 20.00 Uhr im Stadttheater statt.


Jana Fehrensen (Jg. 1970) setzt sich als profilierte Kulturakteurin seit vielen Jahren mit Leidenschaft, Energie und Beharrlichkeit für die Langenthaler Kultur und die Oberaargauer Geschichte ein. Seit 2010 ist sie die Leiterin des Museums Langenthal. Die Erneuerung der Dauerausstellung und die kuratierten Sonderausstellungen des Museums mit Blick auf universelle Themen aus Oberaargauer Sicht sind Meilensteine ihrer Arbeit. Auch die Pflege der Freiwilligenarbeit im Museum ist ihr ein grosses Anliegen. Begonnen hat Jana Fehrensen ihr kulturelles Wirken in Langenthal als Vorstandsmitglied und aktive Mitarbeiterin in der Galerie Leuebrüggli, wo sie 14 Jahre tätig war. Seit 2013 setzt sie sich als Vorstandsmitglied und seit 2019 als Präsidentin der Historischen Gesellschaft Langenthal auch unermüdlich für die Bewahrung, Erforschung, Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte von Langenthal und dem Oberaargau ein. Besonders wichtig sind ihr dabei die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und das Erlebbarmachen der Geschichte der Region. Seit 2016 engagiert sie sich im Schloss Thunstetten als Kuratorin und hat dort das Museum aufgebaut. Seit 2018 sorgt sie als Präsidentin der Regionalgruppe Oberaargau des Berner Heimatschutzes mit Umsicht für den Erhalt und die Vermittlung der Baukultur im Oberaargau und stellt sicher, dass heutige Bauvorhaben im Einklang mit dem historischen Bauerbe umgesetzt werden.

Christa Rytz (Jg. 1982) engagiert sich als mutige Kulturunternehmerin und versierte Netzwerkerin seit vielen Jahren mit Umtriebigkeit, Risiko und Weitblick für den Tanz in Langenthal und in der Region. 2011 hat Christa Rytz die Geschäftsleitung des Dance Centers Langenthal auf dem Porziareal als neue Eigentümerin übernommen und es seither zu einer der grössten Tanzschulen der Schweiz mit nationaler Ausstrahlung gemacht. Unter ihrer Führung wurde das Gebäude der Tanzschule umfassend saniert und grosszügig erweitert. Heute ist das Dance Center Langenthal ein stilvoller Begegnungsort für Jung und Alt mit einem mediterranen Ambiente in Architektur und Einrichtung, insgesamt sieben Tanzsälen, einer grossen, offenen Dachterrasse und einem sehr breiten Kursangebot. Mit einem Team von aktuell rund 50 Mitarbeitenden und mit rund 140 Tanz- und Fitnesskursen pro Woche für rund 1'000 Teilnehmende im Alter zwischen 2 und 86 Jahren ist das Dance Center dank Christa Rytz ein grosses und populäres Langenthaler Kulturunternehmen geworden. Vielfältige Tanzangebote wie Hip-Hop, Breakdance, Ragga, Ballett, Jazz, Salsa, Paartanz und vieles mehr werden ergänzt durch diverse Fitnessangebote und seit 2016 durch die Spielgruppe «Tanzmüsli» für die Kleinsten. Die acht Showgruppen des Dance Centers Langenthal in allen Tanzstilen und Altersgruppen treten national und international an Wettbewerben und Anlässen auf.

Lisa Laser (Jg. 1990, bürgerlicher Name Lisa Leudolph) begann ihre Tätigkeit als visuelle Künstlerin 2011 wäh-rend ihres Studiums der 2D-Animation an der Hochschule Luzern. Nach dem Abschluss des Bachelors of Arts 2013 gründete sie das Kollektiv Packungsbeilage (www.packungsbeilage.tv). Seit 2017 ist Lisa Laser freiberuflich als visuelle Künstlerin tätig. Sie realisiert Live Visuals, Mappings, Stage Designs, Video-Installationen, Musikvideos und Illustrationen mit immer wieder neuen, experimentellen Bildsprachen und hatte bereits über 200 Auftritte an Events in Langenthal (z. B. Chrämerhuus und Kultur im Stöckli), der ganzen Schweiz (z. B. DA Z – Digital Art Zurich und Theater Chur) und international (z. B. New York, Berlin und Wien). Die Kulturkommission ist beeindruckt vom künstlerischen Potenzial von Lisa Laser und unterstützt sie auf ihrem weiteren Weg mit einem Förderpreis. (pd)


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