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Wohin soll es gehen mit dem Porzi-Areal Langenthal?

Der Gemeinderat hat aufgrund der Mitwirkung zur Testplanung das weitere Vorgehen betreffend Planungsprozess Porzi-Areal verabschiedet.

Vom 13. Januar bis 29. Februar 2020 führte der Gemeinderat eine öffentliche Mitwirkung zum Ergebnis der Testplanung Porzi-Areal durch. Nach eingehender Beratung hat der Gemeinderat den Mitwirkungsbericht verabschiedet und das weitere Vorgehen mit den diversen Grundeigentümer/-innen und dem Verein Porziareal diskutiert und anschliessend genehmigt.

Die Mitwirkung hat gezeigt, dass eine breite Diskussion über das Resultat der Testplanung richtig war. Der Gemeinderat sieht sich bestärkt in der planerischen Absicht, das Porzi-Areal als Teil der Stadt zu öffnen, einer dichteren Nutzung zuzuführen und einen breiteren Nutzungsmix zu ermöglichen. Grundsätzlich sind sich alle Mitwirkenden einig, dass das Porzi-Areal noch lebendiger und vielfältiger genutzt werden soll. Welche Nutzungen hierfür zulässig sein sollen und wie mit dem Gebäudebestand und Weiterentwicklungen umzugehen ist, darin gehen die Meinungen jedoch auseinander.

In der weiteren Arealentwicklung ist der Umgang mit den Bestandesbauten ein zentrales Thema. Das beste-hende Potenzial kann in den nächsten Jahren im Rahmen der geltenden Bau- und Zonenvorschriften für Gewerbe und Dienstleistung weiterentwickelt werden, was auch der Absicht der Grundeigentümerschaft entspricht.

Der Gemeinderat kommt nach Auswertung der Mitwirkung zum Schluss, dass an der in der Testplanung vorgesehenen Mischnutzung, welche dereinst auch Wohnen ermöglicht, festgehalten werden soll.

Basierend auf den Aussagen des Hochhauskonzepts wurde im Rahmen der Testplanung die städtebauliche Verträglichkeit von Hochhäusern auf dem Porzi-Areal vertieft geprüft. In der Mitwirkung wurde die Hochhaus-frage jedoch sehr kontrovers diskutiert. Der Gemeinderat kommt zum Schluss, dass die Hochhausfrage im Rah-men der weiteren Bearbeitung nochmals eingehend zu prüfen und zu hinterfragen ist.

Aufgrund der Mitwirkungsergebnisse zur Testplanung und aufgrund der Gespräche mit den Grundeigen- tümer/-innen und dem Verein Porziareal legte der Gemeinderat das weitere Vorgehen betreffend Arealentwick-lung Porzi-Areal fest. Demnach wird die Stadt in einem nächsten Schritt gemeinsam mit den interessierten Grundeigentümer/-innen eine Planungsvereinbarung erarbeiten, mit welcher das dereinst gemeinsam durchzuführende Planerlassverfahren definiert wird. Dieses wird zum Ziel haben, die heute gültige Zonenordnung entsprechend den neuen Nutzungsbedürfnissen anzupassen. Der Gemeinderat entschied ausserdem, dieses Planerlassverfahren zwar rasch definiert wird, jedoch erst im Jahr 2025 gestartet wird. Bis zu diesem Zeitpunkt respektive bis zum Vorliegen einer neuen Zonenordnung besteht im Porzi-Areal weiterhin die Möglichkeit, im Rahmen der bestehenden Zonenordnung die Potenziale der Bestandesbauten zu entwickeln. Im weiteren Prozess werden auch die interessierten Kreise entsprechend einbezogen. (neo1 / pd)

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