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Krauchthal kämpft künftig mit UV Licht gegen Bakterien im Trinkwasser

Nach der Trinkwasserverunreinigung im Gebiet Hettiswil von Anfang Juli 2021 hat der Gemeinderat die Prüfung von Massnahmen in Auftrag gegeben, damit das Risiko in Zukunft möglichst minimiert werden kann. Da die Ursache der Verunreinigung nicht eruiert werden konnte, hat man sich für die Ausführung von baulichen Massnahmen entschieden.

Als verhältnismässige Lösung wurde die Ausrüstung der Grundwasserpumpwerke mit einer UV-Anlage festgelegt. "Da es schwierig war die Ursache zu finden, auch wegen der aktuellen Wetterlage, haben wir uns für die UV Anlagen entschieden", erklärt der Gemeindepräsident Markus Iseli im Interview mit neo1.

Nach Abschluss der nötigen technischen Abklärungen konnte am Mittwoch der Auftrag erteilt werden. Im Rahmen dieses Auftrages wird auch das Grundwasserpumpwerk in Krauchthal (Lindenfeld) mit einer UV-Anlage ausgerüstet. Damit befinden sich alle Wasserbezugsstandorte der Wasserversorgung Krauchthal auf dem gleichen Qualitätsstandard.

Die Bewältigung dieser Notlage (Eigenleistungen, Laboruntersuchungen usw.) und die nun beauftragten Sofortmassnahmen (UV-Anlage) verursachen Kosten im Umfang von rund CHF 100'000.00 welche durch die Spezialfinanzierung Wasserversorgung getragen werden.

Aufgrund der Lieferfristen von 4 – 5 Wochen können die Arbeiten frühestens Ende August/Anfang September 2021 abgeschlossen werden. Anschliessend erfolgt die nächste Information. Die Wasserversorgung ist weiterhin über das Pumpwerk Krauchthal gewährleistet. (neo1 / pd)


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