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Kran und Holzbrücke für neue Büros: spezieller Bau in Bätterkinden

Das zweite Element der Brücke wird platziert. Rechts entsteht später der zweite Bogen der Brücke mit zwei weiteren Teilen.

Es braucht ein neues Büro-Gebäude. Das hat die Firma Steffen-Ris fenaco Genossenschaft in Bätterkinden beschlossen. Für das neue Gebäude soll aber nicht noch mehr Land verbaut werden. Darum kommen die Büros auf ein Flachdach bei Steffen-Ris. Dieser Vorhaben bringt aber so einige Tücken mit sich, die spezielle Baumassnahmen verlangen. Darum war in Bätterkinden der grösste Kran des Kantons Bern im Einsatz. 

Gestern und heute hat der Kran zwei 80 Tonnen schwere Holzteile auf das Flachdach über der Spedition der Firma Steffen-Ris hochgehoben. Die Teile bilden am Schluss eine Art Holzbrücke mit zwei Bögen. Diese ist zweistöckig mit Verstrebungen. In den Zwischenräumen werden am Schluss die Büroräume entstehen. Aber warum überhaubt eine Brücke? Und wieso war der Kran im Einsatz?

Die Holzbrücke
Das Flachdach über der Spedition sei eigentlich gar nicht dafür gedacht, dass da drauf noch etwas gebaut wird, erklärt Projektleiter und Mitarbeiter bei fenaco Areale und Technik Matthias Wyss: "Wir wollten möglichst wenig Landressourcen verbrauchen. Darum wollten wir das neue Gebäude irgendwo raufsetzen. Das Dach der Spedition ist aber gar nicht dafür gedacht, dass noch etwas darauf gebaut wird. Darum hatten wir die Idee, dass wir eine Brücke drauf setzen könnten." So werde das Dach nur in der Mitte und an den Rändern belastet und das ganze halte. 

Der Kran
Die zweite Besonderheit: Die Holzbrücke, die einst als Büroraum dienen soll, wird nicht direkt auf dem Dach gebaut. Die Brücke besteht aus vier grossen Teilen, die je einzeln am Boden zusammengebaut werden. Jedes dieser Elemente ist rund 80 Tonnen schwer. Darum brauchte es auch einen entsprechend grossen Kran, der die Teile auf das Dach hebt. Dieses Vorgehen wurde vor allem wegen der Arbeitssicherheit gewählt, erklärt Matthias Wyss: "Wenn wir die Brücke auf dem Dach zusammenbauen würden, hätten wir das Problem, dass wir der laufenden Spedition der Firma Steffen-Ris im Weg stehen würden." Bei dem Vogehen mit dem Kran brauche es kein Gerüst, dass die Lastwagen über längere Zeit blockiert. 

Die Planung
Die beiden ersten Holzteile sind schon auf dem Flachdach positioniert. Rund eine Stunde dauerte es, bis ein Element platziert war. Links und Rechs vom Teil waren nur etwa 3 cm Platz zu viel. Im August werden die beiden zweiten Teile hochgehoben. Der Unterbruch entsteht weil die Firma Zaugg, die die Bauarbeiten ausführen im Sommer Ferien machen. "Das haben sie sich auch verdient", meint Matthias Wyss. Dann wird die Fassade angebracht und die Innenräume ausgebaut. Ende Jahr soll die Holzbrücke mit den Büroräumen drin bezugsbereit sein. "Das ist ein sportlicher Zeitplan, aber dass ist ja oft so im Bau", so Matthias Wyss. Die Kosten des ganzen Projekts liegen bei 5 Millionen Franken. 

 


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