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Russischer Gastkünstler sucht in Burgdorf "legale Wände"

Werke von Slava PTRK (unten beim Vortrag in Burgdorf) in Russland: mal politisch, mal einfach fragend.

Seit einem Monat ist der russische Street Art-Künstler Slava Komissarov, mit Künstlername Slava PTRK, in Burgdorf zu Gast in der Kulturfabrik. Er hat hier die Gelegenheit eine andere Kunstszene kennen zu lernen und sich für eigene Werke inspirieren zu lassen.

Dabei zeigte sich aber schnell: So einfach ist es gar nicht, in Burgdorf ein Street Art-Werk zu machen. Das Problem ist, dass es nur wenige Wände gibt, die legal bemalt oder besprayt werden dürfen. Der 31-Jährige hat damit nun auch in der Stadt eine Diskussion um das Thema ausgelöst. Er habe nun aber eine Wand gefunden, die er vor seiner Abreise Ende Juli noch bearbeiten will, sagt er im Interview mit neo1. Natürlich könnte er auch illegal eine Wand bemalen. Weil er aber in der Stadt zu Gast ist, wolle er das nicht.

"Es ist gut, wird nun eine Diskussion um das Thema Strassenkunst ausgelöst", sagt auch die Kulturbeauftragte der Stadt Burgdorf, Dagmar Kopše. Denn auch viele Jugendliche, die sich in dieser Szene bewegten, hätten Interesse daran und können nun davon profitieren.

Sowieso profitiere die Stadt vom Besuch ausländischer Künstler:innen. Burgdorf werde so in ein internationales Netz eingegliedert. Daher wird die Austauschstelle jedes Jahr wieder ausgeschrieben. Für diesen Sommer habe es über 300 Bewerbungen für einen Aufenthalt in der Kulturfabrik gegeben, sagt Kopše weiter. Die Wahl sei dann auf den russischen Street Artist-Künstler gefallen.

Aber auch Künstler:innen aus der Region können sich mit einem Auslandaufenthalt wieder inspirieren lassen. So sucht die Stadt Burgdorf aktuell jemand, der oder die in ein Atelier in Belgrad gehen möchte, um dort für ein paar Monate zu arbeiten.


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