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Bergkäserei Marbach setzt auf Erlebnis und investiert 9 Millionen Franken

Mit dem Spatenstich wurde das Projekt Erlebniskäserei Realität.

Im Hintergrund gehen die Bagger ans Werk, im Vordergrund wird die Baustelleneröffnung gefeiert.

Die Bergkäserei Marbach AG realisiert in Marbach eine Erlebniskäserei. Die Käse-Erlebniswelt beinhaltet einen Schaubereich, der einen Einblick in die Käseherstellung gewährt, eine Käse-Werkstatt zum selber Käsen, ein Bistro sowie einen grosszügigen Verkaufsladen. Das Angebot richtet sich an einzelne Tagestouristen, an Gruppen und an die Dorfkundschaft. Ausserdem wird die Produktion, in welcher weiterhin jährlich 12 Millionen Liter Milch verarbeitet werden, weiterentwickelt. Insgesamt investiert das Unternehmen in ihr Projekt gegen 9 Millionen Franken. Die Bewilligung für das Bauvorhaben ist bereits erteilt. Die Eröffnung ist im September 2022 geplant.

Schon jetzt gibt es in der Bergkäserei Marbach eine Galerie, auf der die Besucherinnen und Besucher Einblick erhalten, in den Alltag einer Käserei. In den letzten Jahren wurden Führungen durch die Käserei immer beliebter, erzählt Verwaltungsratspräsident Peter Brunner im Interview mit neo1. Darum hat sich die Bergkäserei Marbach AG entschieden, den Erlebnis-Anteil des Betriebes einen Schritt weiter zu bringen. Mit der Käse-Erlebniswelt sollen Besucherinnen und Besucher mehr miteinbezogen werden. Sie sollen selber käsen, ausprobieren und tüfteln können, sagt Geschäftsleiter Michael Jaun. Die Bergkäserei Marbach soll aber nicht zu einem Museum werden. Die Wirtschaftlichkeit sei bei dem Projekt im Vordergrund. Mit der Neuausrichtung - weg von der Industrieproduktion hin zum Erlebnis - sollen die aktuell 27 Arbeitsplätze gesichert werden. Dabei helfe auch die Produktion, die im Zuge des Projekts überarbeitet wird. Unteranderem entsteht in Marbach ein eigener Reifekeller. Bis jetzt musste die Käserei ihren Käse zum Reifen aus Platzgründen in andere Keller geben. Mit dem eigenen Keller werden die Transporte wegfallen und der Käser habe sein Produkt bis am Schluss im Blick, sagt Michael Jaun. 


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