Home   |   Kontakt   |   Werbung   |   Team   |   Links   |   Newsletter
 
Musik nonstop
Jetzt läuft:
neo1 | mein radio

Gemeinde Langnau reagiert auf Kritik nach Unwetter

Der starke Regen von Mittwoch hielt auch die Feuerwehr von Langnau auf Trab. Aufgrund von Hochwasser, das vom Ilfisgraben her den Hang hinunter auf die Bernstrasse floss, musste die Strasse in der Folge für den Verkehr gesperrt werden. Autofahrer:innen wurden ab dem Ilfiskreisel und der Umfahrung Schüpbach umgeleitet.

"Unser Haupteinsatzpunkt war der Ilfisgraben. Bei der Ilfisstrasse floss Wasser den Hang hinunter und überschwemmte die Bernstrasse", erklärt der Langnauer Feuerwehrkommandant Werner Eberle auf Anfrage von neo1. "In diesem Gebiet wurden drei Häuser geflutet. Keller und Einstellhallen waren voll Wasser." Vor allem der intensive Regen während 10 bis 15 Minuten war ausschlaggebend, ergänzt Eberle, der nicht zum ersten Mal in diesem Gebiet im Einsatz stand. "Ich glaube es ist das vierte oder fünfte Mal, wo ich hier bin. Ich weiss nicht, was es dafür braucht, dass hier eine Grabenverbauung entsteht", fügt Eberle an. Als der Regen etwas nachliess und der Kanton die betroffene Stelle gereinigt hatte, gab die Feuerwehr die Strasse für den Verkehr wieder frei. Neben diesem Einsatz erhielten die Einsatzkräfte noch weitere Meldungen. "Diese haben sich allerdings zum grössten Teil von selbst wieder gelöst", so der Kommandant Werner Eberle.

Die Gemeinde Langnau reagiert auf die Kritik des Feuerwehrkommandantes. "Der vorhandene Graben hat funktioniert, es handelte sich nur um Regenwasser welches den Hang hinterfloss", sagt der Bauverwalter Ronald Aeschlimann auf Anfrage von neo1. Die Gemeinde verstehe die Sorgen und Kritik, aber ihr fehle die rechtliche Grundlage um zu reagieren. Die Gemeinde sei auch nicht zuständig, sagt der Bauverwalter weiter. Die betroffene Region sei auch in der sogennanten Oberflächenabflusskarte vermerkt. Das sei aber nur eine schweizweite Information und keine Grundlage.


  • Das aktuelle Sportbulletin:

     

    Das aktuelle Newsbulletin: