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Einsatzzentrale von Polizei, Feuerwehr und Sanität in Bern in Betrieb

Regierungsrat Philippe Müller flankiert von den Kommandanten und Vize-Kommandanten der Blaulichtorganisationen.

Die gemeinsame kantonale Einsatzzentrale der Blaulichtorganisationen hat ihren Betrieb in Bern aufgenommen. Insgesamt nehmen nun fast 100 Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern und von Schutz und Rettung Bern in mehreren Schichten Notrufe am Standort an der Murtenstrasse entgegen. Diese enge Zusammenarbeit erhöht die Sicherheit für die Bevölkerung im Kanton.

Im vergangenen Jahr gingen im Kanton Bern über die Notrufnummern 112, 117, 118 und 144 insgesamt fast 250’000 Notrufe ein, was durchschnittlich über 680 Anrufen pro Tag entspricht. Insgesamt wurden über die von der Kantonspolizei Bern gemäss ihrem gesetzlichen Auftrag betriebene Alarmplattform mehr als 103’000 Polizei-, Sanitäts- oder Feuerwehr-Einsätze ausgelöst. Ein grosser Teil der Einsätze wird nun über die neue kantonale Einsatzzentrale (KEZ) an der Murtenstrasse in Bern disponiert – einer der grössten ihrer Art in der Schweiz.

Schnellerer Austausch und Qualitätssteigerung
Die Realisation der gemeinsamen Einsatzzentrale in Bern war von der Kantonspolizei Bern, Schutz und Rettung Bern, der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern sowie des Feuerwehrinspektorats der Gebäudeversicherung Bern initiiert worden. "Ziel war es, Synergien zu nutzen, aber vor allem bei Ereignissen – bei denen oft Minuten entscheiden – noch schneller und
qualitativ besser reagieren zu können", erklärt Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Philippe Müller. "Bereits in den ersten Tagen konnte bei mehreren Einsätzen wertvolle Zeit gewonnen werden. Das zeigt, dass dieses Ziel erreicht wird".

Durch die Sicherstellung des Informationsaustausches zwischen den fachspezifischen Disponentinnen und Disponenten in derselben Einsatzzentrale kann die Qualität der Einsatzbewältigung weiter gesteigert werden. "Es ist ein Paradebeispiel der unkomplizierten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kanton Bern", freut sich Gemeinderat Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie der Stadt Bern, und fügt hinzu: "ein Zusammenrücken aller Blaulichtorganisationen, das noch mehr Sicherheit für die Bevölkerung bringt".

Rund 100 Mitarbeitende der drei Blaulichtorganisationen unter einem Dach
Nachdem bis Anfang Juni sämtliche Mitarbeitenden ihre neuen Arbeitsplätze bezogen haben, sind nun alle drei Blaulichtorganisationen in derselben Zentrale tätig. Die gemeinsame Zentrale wurde dank der Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen bereits knapp zwei Jahre nach der Projektstudie umgesetzt. Unter der Leitung der Kantonspolizei Bern wurden in den Räumlichkeiten von Schutz und Rettung Bern bauliche Massnahmen vorgenommen und die anspruchsvolle Informatikinfrastruktur eingerichtet. Zudem wurde ein gemeinsames Betriebs- und Organisationskonzept ausgearbeitet.

Im März 2021 nahmen die ersten Mitarbeitenden der Kantonspolizei ihre Arbeit mit der neuen Infrastruktur an der Murtenstrasse auf. In den darauffolgenden Monaten zogen schrittweise die Mitarbeitenden der Einsatzzentralen Bern und Mittelland-Emmental-Oberaargau, die Sanitätsnotrufzentrale Bern und die Feuerwehrnotrufzentrale ein. Damit sind in der KEZ Bern insgesamt fast 100 Mitarbeitende der Blaulichtorganisationen im Schichtdienst tätig. Bereits im März 2019 hat die kantonale Einsatzzentrale Biel/Bienne ihren Betrieb aufgenommen.

Die mit dem Zusammenzug an der Murtenstrasse gemachten Erfahrungen und die beim operativen Betrieb der KEZ gewonnen Erkenntnisse bilden denn auch Grundlage für die langfristig ausgelegte Infrastruktur des geplanten neuen Polizeizentrums in Niederwangen. (pd)


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