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Lehrstellensituation im Kanton Luzern stabil

Im Kanton Luzern wurden bereits viele Lehrstellen gefunden und vergeben.

Die Lehrstellensituation im Kanton Luzern präsentiert sich trotz Corona erfreulich stabil: Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung hat bis Ende Mai 3345 Lehrverträge überprüft und bewilligt. Der aktuell hohe Stand an Lehrvertragsabschlüssen zeigt, dass zahlreiche Branchen die Corona-Krise genutzt haben, um die Lehrverträge etwas früher als üblich abzuschliessen.

Bis Ende Mai bewilligte die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung 3345 Lehrverträge (2020: 3158). Damit ist eine gute Basis geschaffen für den Schlussspurt: bis Ende Juli kann mit einer ähnlich hohen Zahl an abgeschlossenen Lehrverträgen wie in den letzten Jahren gerechnet werden. Gleich wie in den Vorjahren finden sich praktisch keine freien Lehrstellen mehr in der Informatik, dem KV, der Gesundheit oder im Sozialbereich. Die grossen Berufsgruppen der Elektrotechnik, der Fahrzeugbranche, der Gebäudetechnik oder des Gastgewerbes sind nach wie vor auf weitere Bewerbungen angewiesen, obwohl der Stand der genehmigten Lehrverträge den vorhergehenden Jahren entspricht oder diesen sogar übertrifft.

Abbild der wirtschaftlichen Situation trotz oder gerade wegen der Krise
Trotz der Corona-Krise kann sich die Berufsbildung Luzern über eine stabile, positive Situation freuen. Auch in diesem Jahr zeigt sich, wie stark die Berufsbildung als reales Abbild der aktuellen Wirtschaftslage fungiert. Berufe in den Bereichen Informatik, Detailhandel, Gesundheit, Soziales, in der Fahrzeugbranche aber auch in der Landwirtschaft und Logistik verzeichnen zum aktuellen Zeitpunkt über klar höhere Abschlüsse von Lehrverträgen als in den Vorjahren. Nicht zuletzt hat die Krise den Abschlusszeitpunkt in einigen Branchen etwas beschleunigt - die Betriebe haben die ruhigeren Zeiten genutzt und ihre zukünftigen Lernenden rekrutiert.
Christof Spöring, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, ist zufrieden: «Obwohl die Durchführung von Schnupperlehren und Vorstellungsgesprächen erschwert waren, haben sich die Bedenken, dass weniger Lehrverträge abgeschlossen werden, zum Glück nicht bewahrheitet.» Die Situation, so Spöring, sieht gut aus, obwohl noch zirka 1200 Lehrverträge eintreffen sollten. Erfreulicherweise liegen die Lehrvertragsabschlüsse auch bei der stark von den Corona-Massnahmen gebeutelten Gastro-Branche im Bereich der letzten Jahre. Damit kann in der Gastronomie – wie in anderen Wirtschaftsbranchen - der Nachwuchs den Beruf von der Pike auf lernen und man ist in der Lage, später auf gut ausgebildete Fachleute zurückgreifen zu können.

Weiterbeschäftigung von Lernenden
Aufgrund der Corona-Krise finden diejenigen Lernenden, welche diesen Sommer ihre berufliche Grundbildung abschliessen, eine schwierige Situation für den Einstieg in ihr Berufsleben vor. Zahlreiche Branchen und Betriebe zögern nach wie vor, zusätzliches Personal einzustellen. Das spüren insbesondere die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger, welche mit viel Elan und grosser Motivation auf den Arbeitsmarkt kommen und auf ihre Chance hoffen. Christof Spöring appelliert daher an die Verantwortlichen: «Wir bitten die Betriebe, diesen Lernenden eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen, indem sie ihnen allenfalls eine Weiteranstellung im Lehrbetrieb ermöglichen – so können sie weitere Berufserfahrung sammeln.» Mit der Berufsmaturität steht den Lernenden nach der Lehre aber auch eine vollschulische Möglichkeit zur Verfügung, ihr Grundlagenwissen weiter anzureichern und damit etwas später mit einem weiter gefüllten Rucksack in den Arbeitsmarkt einzutreten. (pd).


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