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Klassenlager Kanton Luzern - für Schulen ändert sich nichts

Die Schulen setzen auf Projektwochen anstelle von Klassenlager (Symbolbild)

Im April hat der Kanton Luzern beschlossen: In diesem Schuljahr bleiben Klassenlager verboten. Vor einer Woche hat der Kantonsrat anders entschieden: Klassenlager sind jetzt doch wieder erlaubt. Die Entscheidung liegt aber bei der jeweiligen Schulleitung. Für die meisten Schulen im neo1-Sendegebiet ist aber klar: Es wird nicht nochmal umgeplant.

Der Entscheid von letzter Woche, dass Klassenlager nun doch in diesem Schuljahr noch möglich sind, ändere gar nichts. Da sind sich die befragten Schulen Berghof Wolhusen, Willisau und Entlebuch einig. "Als der Entscheid kam, dass wir nicht ins Lager gehen dürfen, haben wir die Eltern informiert und wir haben die Lager auf nächstes Jahr verschoben. Für uns gab es keine Diskussion, das rückgängig zu machen. Der Aufwand wäre zu gross gewesen. Den Lagerhäusern hatten wir schon abgesagt und auch externe Personen, die mitgekommen wären, haben bereits ihre Ferien verschoben. Es wäre gar nicht möglich gewesen", sagt Lukas Brunner, Schulleiter der Schule Berghof in Wolhusen. Auch die Schule Willisau behält das Alternativprogramm bei, sagt Schulleiter Pirmin Hodel: "Die 6. Klässler machen eine Projektwoche im selben Zeitraum, einfach ohne Übernachtung und die 8. Klässler holen das Lager in der 9. Klasse nach, in der zweiten Woche nach den Sommerferien." Die Schule Entlebuch habe die Option geprüft, das Klassenlager noch in dem Schuljahr zu machen. Es sei aber nicht möglich gewesen, innerhalb von den vier Wochen, in denen sich der Entscheid geändert hat, ein Lager auf die Beine zu stellen, sagt Schulleiter Tobias Gutheinz der Schule Entlebuch auf Anfrage von neo1. Dazu kommt: Die Klassenlager müssten mit Corona-Massnahmen und Schutzkonzept statt finden. "Da stellt sich auch die Frage, ob so ein Lager denn Freude macht. Wenn man nicht genau weiss, ob man ins Schwimmbad oder in den Trampolinpark kann. Darum hoffen viele darauf, dass man sich im nächsten Schuljahr ein wenig freier bewegen kann und mehr Möglichkeiten hat", sagt Pirmin Hodel. Ausserdem müssten alle Schüler:innen vor dem Lager einen negativen PCR-Test abliefern, wie Aldo Magno, Leiter Diensstelle Volksschulbildung LU sagt. Froh über den Entscheid, dass Klassenlager wieder erlaubt sind, ist Carolina Rüegg, Tourismusdirektorin in Flühl-Sörenberg. Sie erwarte zwar nicht, dass die Schulen jetzt sehr schnell kämen, sagt sie neo1. Aber beispielsweise die Skilager hätten ihnen diesen Winter sehr gefehlt. Das betreffe nicht nur Logiernächte, sondern auch Bergbahntickets oder Mietausrüstungen. 

 


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