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Massentests an den Schulen: So läufts in Konolfingen

Testen im Kreis: Einmal pro Woche wird in der Primarschule Konolfingen getestet.

Mit der Salzlösung wird gespült, mit dem Trichter gelangt die Flüssigkeit in das Röhrchen.

90 Prozent der Berner Gemeinden machen mit bei der Teststrategie des Kantons. Einmal in der Woche werden die Schülerinnen und Schüler auf das Corona-Virus getestet. neo1 war bei einer Schulklasse der Primarschule Kirchbühl in Konolfingen dabei. Das Fazit: So schlimm ist das Testen selbst gar nicht - für die Schule bedeutet es aber Aufwand.

"Achtung fertig los!" Die eine Hälfte der 3. und 4. A sitzt in einem Kreis vor der Wandtafel, die Klassenlehrerin Isabelle Stalder leitet das Test-Prozedere. Eine Minute lang müssen die Kinder mit einer Salzlösung den Mund spülen. Die Flüssigkeit wird dann in ein Röhrchen gespuckt, die Röhrchen der Gruppe in einer Plastiktüte gesammelt und ins Pooling-Center des Kantons Berns geschickt. Die Klasse weiss bereits wie es abläuft. Heute wird zum zweiten mal getestet. Den meisten Kindern mache das Testen nichts aus, sagt Isabelle Stalder. Bei der Salzlösung gehen die Meinungen auseinander. Die meisten Kinder sind der Meinung: Nicht so schlimm. Einige finden den Geschmack eklig, manche erinnert es ans Meer und ein Schüler findet die Salzlösung sogar lecker. Das schwierigste bei dem wöchentlichen Corona-Test: "Nicht zu lachen! Sonst spuckt man ja alles wieder raus", meinen gleich mehrere Schülerinnen und Schüler.

Für die Schule ist das Testen aufwändig
Der Kanton Bern habe das ganze Projekt gut geplant, erzählt Bernhard Bacher, Abteilungsleiter Bildung, Kultur und Sport der Gemeinde Konolfingen. "Nichtsdestotrotz ist es für die Schulen eine grosse logistische Aufgabe. Das grosse Ziel für mich als Abteilungsleiter ist es, dass die Lehrpersonen so wenig Aufwand wie möglich haben. Dementsprechend ist das Schulsekretariat gefordert." Die Tests sind anonym. Weil aber immer gleich mehrere Speichelproben zusammen ausgewertet werden, müsse klar sein, welches Kind zu welcher Test-Gruppe gehört. Darum brauche es genau abgefüllte Plastiktüten, ausgedruckte Listen und alles müsse richtig verteilt und eingesammelt werden, so Bernhard Bacher. Die Klassenlehrerin Isabelle Stalder sei vor der ersten Testrunde ein wenig nervös gewesen "ich habe gehofft, dass ich alles richtig mache!" Heute beim zweiten Test-Durchgang sei es schon besser gegangen. Auch die Schülerinnen und Schüler hätten den Ablauf bereits gekannt und so sei alles ein wenig entspannter gelaufen.

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