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Bern/Willisau: Roboter-Projekt fliegt zur ISS

Im Space Bounce Ball befindet sich ein Calliope Mini, welchen die SchülerInnen programmiert haben.

Der Calliope mini ist ein Mikrocontroller, der für Bildungszwecke entwickelt wurde.

Durch eine zusätzliche Moosgummischicht wird der Mikrocontroller geschützt.

v.l. Jorina, Elia, Carmen und Theo der 6. Klasse in Willisau

Ein Team von Sechstklässlerinnen und Sechstklässler aus Willisau, begleitet von der PHBern, hat mit seinem Roboter-Projekt den internationalen Programmier- und Technikwettbewerb «Code4Space» gewonnen. Der Gewinnerroboter soll nun im Frühling 2022 zur internationalen Raumstation ISS fliegen.

Der Grundschulwettbewerb Code4Space wird organisiert vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und der Stiftung «Erste deutsche Astronautin». Er soll digitale Bildung spielerisch und frühzeitig fördern und darüber hinaus insbesondere Mädchen mehr Mut für MINT machen. Das Team «Astronuts» der Schule Willisau hat sich mit seiner Idee «Space-BounceBall» gegen rund 50 eingereichte Experimente durchgesetzt. Das Coding-Experiment wird nun für seinen Flug auf die ISS vorbereitet, der voraussichtlich im Frühjahr 2022 startet.

Die vier Schülerinnen und Schülern des Teams «Astronuts» möchten das Aufprallverhalten in der Schwerelosigkeit erforschen. Dafür haben die Sechstklässlerinnen- und Sechstklässler einen Mikrocontroller in einem Schaumstoffball befestigt und auf der Roberta-Plattform des FraunhoferInstituts programmiert, so dass er zum Beispiel die Zeit messen oder auf Berührungen reagieren kann.

Das Team «Astronuts» wurde von Gabriel Baldinger (PHBern) und Niklaus Venzin (ETH Zürich) begleitet. Dies im Rahmen des gemeinsamen MINT-Projekts «Wöchentliche Informationskurse» mit den weiteren Hochschulen ETH Zürich, Universität Basel, PH Graubünden und PH Luzern. Finanziert wird das nationale MINT-Projekt durch die Akademien der Wissenschaften Schweiz.

«Die Astronuts zeigen mit ihrem Space-Bounce-Ball, dass wissenschaftliche Experimente so richtig Spass machen können! Besonders beeindruckt hat mich der Teamgeist, die Kreativität und die spürbare Begeisterung der Gruppe», sagt Code4Space-Jurorin Dr. Suzanna Randall in der Medienmitteilung von Code4Space. Suzanna Randall trainiert gemeinsam mit der Co-Jurorin Dr. Insa Thiele-Eich von der Stiftung «Erste deutsche Astronautin» als Astronautin und könnte die erste deutsche Frau sein, die in den Weltraum fliegt.

Die Roberta-Initiative

«Roberta® – Lernen mit Robotern» nimmt den Nachwuchs mit in die digitale Welt. Seit 2002 schult die Fraunhofer-Initiative Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum. Auch die PHBern bildet RobertaLehrpersonen für die Primarstufe aus und führt immer wieder – zum Beispiel im Rahmen des Nationalen Zukunftstags – mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Roberta durch. (pd)


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