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Pilotversuch mit freiwilligen Schnelltests an zwei Berner Schulen

Quelle: pixabay

Wie der Kanton Bern mitteilt, werden in diesen Tagen an je einer Berufsfachschule und einem Gymnasium im deutschsprachigen Kantonsteil freiwillige Antigen-Schnelltests durchgeführt. Damit sollen die technische Umsetzung dieser Tests in den Schulen geprüft und die Schutzkonzepte verifiziert werden. Diese Pilotversuche finden an der Wirtschaftsschule Thun und am Gymnasium Hofwil statt. 

Seit letztem Herbst gelten an den Berufsfachschulen und Mittelschulen strenge Schutzmassnahmen gegen Covid-19. Diese werden gemäss Mitteilung von den Lernenden wie auch von den Lehrpersonen gut mitgetragen. Damit sei es an den Schulen der Sekundarstufe II gelungen, die Infektionszahlen mit Covid-19 seit Oktober laufend zu senken. Allerdings ist derzeit unklar, wie sich die mutierten Viren an den Schulen auswirken. Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion und die Bildungs- und Kulturdirektion haben deshalb gemeinsam beschlossen, auf freiwilliger Basis einen Pilotversuch mit Schnelltests an je einer Berufsfachschule und einem Gymnasium durchzuführen. Damit können die technische Umsetzung der Tests wie auch die Schutzkonzepte verifiziert werden. Mehrere Schulen haben sich für den Pilotversuch gemeldet. Dieser wird nun an der Wirtschaftsschule Thun und am Gymnasium Hofwil durchgeführt. Angewendet wird ein Antigen-Schnelltest (Nasenrachenabstrich). 

Nur negative Tests als positive Zwischenbilanz

Medizinische Fachpersonen führen die Antigen-Schnelltests vor Ort in den Schulen durch. Wenn das Testresultat positiv ist, muss sofort ein PCR-Test erfolgen und die Lernenden müssen sich in Isolation begeben bis die Testresultate vorliegen. Solche Tests wurden im Januar bereits erfolgreich an der Berufsfachschule ceff im Berner Jura durchgeführt. Es besteht kein Testzwang. Die Lernenden bzw. ihre gesetzliche Vertretung, werden mit einem Schreiben informiert und müssen ihre schriftliche Einwilligung geben. Im Interesse der Sache werden die Lernenden jedoch gebeten, diese Aktion mitzutragen. Sie helfen damit zu verhindern, dass sich das Coronavirus weiter ausbreitet.

Gemäss Daniel Gobeli, Rektor der Wirtschaftsschule Thun entschieden sich viele Schüler*innen der Wirtschaftsschule gegen einen Schnelltest, da sie sich vor den Sofortmassnahmen (inkl. 10-tägiger Quarantäne) fürchteten. "Bis Montagnachmittag hatten wir unter den getesteten Schüler*innen, jedoch nur negative Covid-Testergebnisse, was natürlich positiv ist", so Gobeli im Interview mit neo1. Gundekar Giebel, Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion, ergänzt, dass die Pilotversuche bis jetzt zeigen würden, dass Schulen generell kaum als Corona-Hotspots zu betrachten seien. "Momentan ist es deshalb auch nicht geplant, diese Schnelltests an Schulen weiter zu verfolgen und auszubauen." Gemäss Mitteilung des Kantons gilt es jedoch zu beachten, dass ein negatives Testresultat nur eine Momentaufnahme ist. Die Schutzmassnahmen müssen weiterhin eingehalten werden.

Auf Anfragen von neo1 zeigten weder das Gymnasium Burgdorf, noch das Bildungszentrum Emme oder die Berufsfachschule Langenthal Interesse daran, in Zukunft Schnelltests unter ihren Schüler*innen durchzuführen. 

 


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