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Sexarbeiterinnen unter Druck

Im Kanton Bern dürfen Sexarbeiter*innen noch tätig sein, in gewissen anderen Kantonen nicht. Darüber sind viele Prostituierte froh - aber sie geraten trotzdem finanziell unter Druck. Denn der Kanton Bern wird so auch zu einem Anziehungspunkt für Sexarbeiter*innen aus anderen Kantonen. 

Ausserdem seien die Kunden zurückhaltender geworden, erklärt Christa Ammann, Stellenleiterin bei Xenia, der Fachstelle für Sexarbeit im Kanton Bern. Genügend zu verdienen, um die Rechnungen bezahlen zu können, sei deshalb schwieriger geworden für die Frauen. "Wir haben im Moment viele Beratungen, wo es auch um Schulden geht  oder um finanazielle Fragen, nebst der ganzen psychischen Belastung". Denn die Sexarbeiter*innen dürfen nur zu eingeschränkten Zeiten arbeiten - die Zeiten am Abend sind weggefallen. Sie finde es grundsätzlich richtig, dass Sexarbeiter*innen nicht anders behandelt würden als beispielsweise Physiotherapeuten, so Christa Amman. Viele von ihnen seien auch froh, dass sie überhaupt noch arbeiten könnten. Andere hätten Angst vor Ansteckung, seien verunsichert und fragten, warum sie überhaupt noch arbeiten müssten. 


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