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Deborah Krähenbühl
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Die meisten sind zufrieden mit den Bundesmassnahmen

Ab Montag sind die Läden wieder zu. (Bild: Martin Meissner/key)

Der grösste Teil der Verbände und Organisationen versteht der Entscheid des Bundesrats von gestern. Ganz alle sind aber nicht mit allem zufrieden und stellen auch Forderungen.

Der Kanton Bern befürwortet die Massnahmen, auch wenn er findet, dass die Ladenschliessungen zu früh komme. Der Regierungsrat habe aber Verständnis für die Massnahmen, schreibt er in einer Mitteilung. Dies sagt auch die Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK. Auch die Pficht für Homeoffice und Masken am Arbeitsplatz macht aus Sicht der GDK Sinn. Dies auch im Zusammenhang mit dem Schutz der Arbeitnehmenden. Der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmenden ist auch dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund wichtig. Er verlangt aber auch den Schutz auf einer anderen Ebene.

Unterstützung der Branchen nötig
Er appelliert an den Bundesrat, dass er so schnell wie möglich Massnahmen beschliesse, die die betroffenen Branchen unterstützen und so Betriebsschliessungen und eine hohe Arbeitslosigkeit verhindern. Ähnlich sieht dies auch Travail Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden. Arbeitsplätze und das Einkommen müssen mit einer guten Härtefall-Regelung gesichert werden. Dazu verlangt die Gewerkschaft Syndicom, dass der Arbeitgeber die Homeoffice-Einrichtungen der eigenen Leute zahlen hilft.

Handel Schweiz ist enttäuscht
Enttäuscht von den Massnahmen des Bundes ist Handel Schweiz. Der Dachverband des Handels schreibt, dass der Bund statt mit Ladenschliessungen die Wirtschaft ruiniere, müsse der Bund so schnell wie möglich eine flächendeckende Impfstrategie ausarbeiten. Jetzt Läden zu schliessen, die mit gutem Schutzkonzept funktioniert haben, sei ein Affront gegen alle die, die den Aufwand nicht gescheut hätten. Im Zusammenhang mit der Homeoffice-Pflicht müssen aber dazu zwingend die Schulen offen bleiben, damit das Arbeiten im Homeoffice gut möglich bleibt.

Ebenfalls kritisch äussert sich der Schweizerische Gewerbeverband. Es sei nicht gegeben, dass das Ansteckungsrisiko in jenen Branchen und Bereichen, die jetzt schliessen müssen, höher sei. Darum seien die strengen Massnahmen unverhältnismässig. Schon länger hart getroffen hat es die Hotellerie und die Gastronomie. Für den Verband Hotellerie Suisse ist vor allem zentral, dass mehr Geld für die Härtefall-Beiträge zur Verfügung steht und die Härtefall-Kriterien weniger streng werden. Unter anderem im Zusammenhang mit dem Umsatzverlust oder dem Jahresumsatz. Dies weil viele Hotels und Restaurants wegen dem Tourismus doppelt bestraft sind.


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