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Deborah Krähenbühl
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Drei Monate im Emmental: mybuxi zieht Bilanz

Bild: zvg

Der Rufbus "mybuxi" ist seit drei Monaten in den Gemeinden Hasle, Heimiswil, Rüegsau und Affoltern unterwegs. Das Interesse sei da, heisst es vom Unternehmen.

Das Prinzip von mybuxi: Per App können Leute, die eine Mitfahrgelegenheit brauchen, den Kleinbus bestellen und werden zum Teil zusammen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern von freiwilliegen Fahrerinnen und Fahrern chauffiert. Das Interesse sei da, heissts vom Unternehmen. In den ersten drei Monaten seien 700 Fahrten gebucht worden, sagt Milena Rechsteiner. Im Moment fahren die Leute vor allem mit mybuxi um zur Arbeit zu fahren oder am Abend, wenn der ÖV nicht mehr fährt, sagt Milena Rechsteiner. Vor allem ein Anschluss zum Bahnhof Burgdorf sei noch gefragt. Dort laufen laut mybuxi Abklärungen ob das in Zukunft möglich sein könnte. Genaue Pendlerzeiten könne mybuxi aber nicht garantieren, weil der Rufbus unterwegs immer auch Leute auf- oder ablade. Die grössten Schwierigkeiten habe in den letzten drei Monaten die Situation mit dem Corona-Virus gemacht, sagt Milena Rechsteiner. Und auch die grossen Distanzen, die der Rufbus im Emmental hinter sich bringen muss um von einen Ort zum anderen zu kommen, musste mybuxi merken. Gerade dieser Faktor trage aber auch dazu bei, dass das Bedürfnis für eine Lösung, wenn der ÖV nicht mehr fährt, sehr gross sei, so Milena Rechsteiner. Finanziell sei es für mybuxi in den drei Monaten im Emmental noch nicht aufgegangen. Das hätten sie - in der Corona-Zeit, in der die Leute weniger unterwegs sind - auch nicht erwartet. Trotzdem sei das Interesse genug gross, dass mybuxi mit weiteren Gemeinden in Kontakt treten will, ob weitere Haltestellen möglich wären. 


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