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Melanie Reinhard
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Die Mosaic-Expedition ist vorbei, die Eindrücke bleiben

Ruzica Dadic auf Expedition. (Bild: Katja Metfies/zvg)

Die Schneemessungen waren Ruzica Dadics Aufgabe. (Bild: Lianna Nixon/zvg)

Die Proben mussten dann in Kühlbehältern zur Polarstern zurückgebracht werden. (Bild: Niklas Schaaf/zvg)

Neugierige Eisbären waren eine stete Gefahr für die Forscher. Sie wurden deshalb von Wächtern bewacht. (Bild: Polarstern Chief Engineer/zvg)

Das MOSAIC-Expeditionsschiff Polarstern und die verschiedenen Forschungsstellen rund um das Schiff. (Bild: Jan Rohde/zvg)

Die Schönheiten des ewigen Eises beeindruckten nachhaltig. (Bild: Ruzica Dadic/zvg)

Mitte September letztes Jahr startete die teuerste und längste Arktis-Mission. Das Forschungsschiff Polarstern hat sich für die Mosaic-Mission im Eis der Arktis einfrieren lassen und trieb dann ein Jahr lang mit dem Eis auf dem Wasser.

Fast 500 Forscher verteilt auf mehrere Schichten und Etappen von rund 70 Wissenschaftlern waren immer für zwei Monate auf dem Schiff. Gekostet hat die Mission rund 140 Millionen Franken. Mit dabei war auch Ruzica Dadic aus Heiligenschwendi. Sie lebt in Neuseeland und war für die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL auf dem Schiff. Sie war für die Schneemessungen verantwortlich. "Wir hatten verschiedene Mess-Stationen, wo wir so oft wie möglich unsere Schneemessungen durchführten. Diese Wiederholungen sind wichtig, um Vergleichswerte zu haben. Diese Mess-Standorte teilten wir auch mit anderen Forscherteams, damit wir uns austauschen konnten oder dann später die Daten miteinander vergleichen können", so Ruzica Dadic im Interview mit neo1.

Die Zusammenarbeit mit den anderen Forschern aus den verschiedenen Forschungsgebieten sei sowieso sehr wichtig gewesen und habe aber sehr gut funktioniert, so Dadic weiter. Jeder habe den anderen bei der Arbeit unterstützt. Auch die gesammelten Daten würden jetzt aufbereitet und für alle zugänglich gemacht. "Zuerst müssen wir uns nun darum kümmern, diese Daten zusammenzutragen, zu ordnen und dann zu publizieren. So können dann alle daran arbeiten." Für sie selber sei es spannend nun die Prozesse, welche sie studieren wollten, studieren zu können.

Unter anderem, wie sich die Struktur des Schnees wegen der Klimaerwärmung verändert.

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