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Melanie Reinhard
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Herzogenbuchsee plant den Schulraum

Die Phase 1 im Projekt «Schulraumplanung 2030» ist abgeschlossen. Eine Auslegeordnung zur Situation der Schulen Herzogenbuchsee (inkl. Oenz) sowie der Oberstufe liegt vor – samt umfassender Gebäudeanalyse und Bedarfsplanung. Die Analyse zeigt: Herzogenbuchsee braucht mehr Schulraum.

Schon heute haben die Schulen in Herzogenbuchsee zum Teil zuwenig Platz. Das soll sich über die Schulraumplanung ändern. Die erste Phase der Analyse hat nun gezeigt, dass gebaut werden muss, sagt Gemeindepräsident Markus Loosli gegenüber neo1. Ziel der Schulraumplanung ist es, den aktuellen und prognostizierten Schulraumbedarf mit einem vorgegebenen pädagogischen Konzept zum erforderlichen Zeitpunkt optimal zur Verfügung zu stellen. Da dies eine sehr komplexe Aufgabe sei, sei die Gemeinde Herzogenbuchsee auch nicht zu spät dran. Viellecht sei es auch gar nicht schlecht, da man nun noch den Lehrplan 21 miteinbeziehen kann in küftige Überlegungen, sagt Markus Loosli.

Seit Mitte September sind die Grundlagearbeiten im Rahmen der Phase 1 abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden nach Beratung und Verabschiedung im Leitorgan anfangs diesen Sommer den beiden Gemeinderäten Niederönz und Herzogenbuchsee sowie der Oberstufenkommission vorgestellt. Umfassende Gebäudeanalysen zeigen auf, in welchem Zustand sich die Schulhäuser heute und mittelfristig befinden. Dargestellt wird auch der hohe aufgestaute Unterhalt. Ebenfalls liegt als Grundlage für die Bedarfsplanung eine Prognose zur Entwicklung der Schülerzahlen vor, welche zu einem erheblichen Mehrbedarf an Schulraum bereits bis 203 führt. Steigende Schülerzahlen wirken sich nicht nur unmittelbar auf das Schulraumangebot aus, sondern haben weitere Auswirkungen – beispielsweise auf die Turnhallensituation.

Sofort- und Übergangsmassnahmen

Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass nicht der gesamte benötigte neue Schulraum zeitgerecht bezugsbereit sein wird. Die Planungs- und Bauphasen für Kindergarten- und Schulhausneubauten dauern erfahrungsgemäss 3 bis 5 Jahre. Somit müssen provisorische Massnahmen zur Überbrückung eines Übergangszustandes in den Jahren 2021 bis 2025 ins Auge gefasst werden. Da heute weder auf der Primar- noch auf der Sekstufe I Raumreserven bestehen, erfordert jede neue Klasseneröffnung den Neubau von zusätzlichem Raum.

Auch die Vereine sollen sich in der nächsten Phase einbringen. Es sollen alle mitreden und gestalten können, sagt Markus Loosli.

Phase 2 bereits ausgelöst

Bereits gestartet wurde Mitte September mit der Phase 2 der Schulraumplanung. Dabei werden umfassende Entscheidgrundlagen zuhanden der Genehmigungsbehörden der einzelnen Schulträger bzw. der Stimmberechtigten für die Genehmigung der Planungs- und Baukredite erarbeitet. Die finanzkompetenten Organe der Gemeinden und des Oberstufenverbandes haben hierfür die notwendigen Kredite genehmigt. Im Falle der Einwohnergemeinde Herzogenbuchsee beträgt dieser 92 000 Franken als Anteil an den Projektkosten für die Phase 2. Dieser unterliegt dem fakultativen Referendum.

Betreffend der Schulraumplanung gibt es am Mittwoch, 18. November 2020 / 19 Uhr  in der Sporthalle Mittelholz einen Informationsanlass. (MM Herzogenbuchsee / neo1)


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