Home   |   Kontakt   |   Werbung   |   Team   |   Links   |   Newsletter
 
now on air: neo1-DJ
Jetzt läuft:
Aron Schmid | Heartbeat 159

Aufforstung im Schutzwald Entlebuch nach "Guggiföhn-Sturm"

Mitte November 2019 wütete im Entlebuch ein Föhnsturm mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde. Rund 20'000 Bäume in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach wurden beschädigt. Der Kanton ist nach dem Aufräumen nun mit Bepflanzen beschäftigt.

Eine Trockenheit im Sommer und weitere Wetterextreme im Jahr 2019 setzten dem Schutzwald rund um Escholzmatt-Marbach zu. Die Bedingungen begünstigen ausserdem die Vermehrung des Borkenkäfers, der bei einer Massevermehrung auch gesunde Bäume angreift. Der Schutzwald ist bedeutsam für die ganze Region, betont auch der zuständige Regierungsrat Fabian Peter gegenüber neo1. Er schützt Wohngebiete und andere Infrastrukturen, ist Lebensraum für eine Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten, produziert Holz und dient als Naherholung.

Der Kanton Luzern arbeitet deshalb stark im Schutzwald. Es seien jetzt die richtigen Schritte nötig, sagt der Leiter der Dienststelle Landwirtschaft und Wald Kanton Luzern, Urs Felder, im Interview mit neo1. Die Auswahl der Baumarten und langfristiges Denken sind dabei entscheidend.

Der Klimawandel zwingt den Kanton zu diesem langen Denken, erklärt Urs Felder. "Wir können aus der Geschichte des Entlebuchs lernen". Deshalb sind nun nachhaltige Lösungen, welche auch eine Schutzfunktion erfüllen gefragt.


  • Das aktuelle Sportbulletin:

     

    Das aktuelle Newsbulletin: