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Bilanz: Betreuungsorganisationen im Asylwesen

Der Kanton Bern hat per 1. Juli das Asyl- und Flüchtlingswesen umstrukturiert. Jetzt gibt es für jede Region eine Organisation, die für die Betreuung von Flüchtlingen zuständig ist. Die Umstellung hat bei den Organisationen einige Schwierigkeiten mit sich gebracht.

Für die Flüchtlingsbetreuung sind seit dem 1. Juli verschiedene Partnerorganisationen des Kantons zuständig. Durch die Verteilung von Zuständigkeitsbereichen wurde auch das gesamte Asylwesen neu aufgegeleist. Jede Betreuungsorganisation ist neu immer für eine bestimme Region und die Flüchtlinge von dort verantwortlich. Das sei vorher nicht so klar gewesen, erklärt Martina Blaser von der Abteilung Migration vom Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Bern: "Unsere Klientinnen und Klienten waren im ganzen Kanton verteilt, wir hatten keine regionale Zuständigkeit". Das neue System mache Sinn, meint Martina Blaser weiter: "Für uns ist jetzt klar, wo unser Zuständigkeitsgebiet ist und dort können wir uns dann auch mit Partnern, Verbänden und Unternehmen, die auch in dieser Region arbeiten vernetzten und ich denke es kann das ganze System deutlich vereinfachen". Dass das SRK bei der Neuverteilung ihren Standort in Langenthal verloren hat, sei nicht schlimm, sie hätten mit den zwei Aufgabengebieten Bern-Mittelland und Jura-Seeland genug zu tun. 

Für das Betreuungs- und Integrationsorganisation ORS, die die Region Emmental-Oberaargau übernommen hat, sei die Umstellung schwierig gewesen, erzählt der Kommunikationsverantwortliche Lutz Hahn. Das vor allem weil sie die Dossiers der einzelnen Personen nicht vor der Umstellung einsehen konnten. Insgesamt sei die Übernahme der Flüchtlinge und Asylsuchenden die zu betreuen sind aber gut angelaufen, sagte Lutz Hahn weiter. 

Auch in der Stadt Bern habe es durch den Systemwechsel deutlich mehr Arbeit gegeben, erzählt Ursula Heitz, Leiterin vom Kompetenzzentrum Integration: "Wir haben 1200 Personen übernommen, 700 hatten wir schon, also das ist recht viel zusätzlich, aber wir waren gut vorbereitet, wir konnten einen Teil des Personals von der Caritas übernehmen, die die Arbeit auch gut kennen. Es ist recht reibungslos verlaufen". Grundsätzlich klingt es bei allen Organisationen gleich: sie sind froh, dass bei der Umstellung fürs Erste alles geklappt hat. 
 


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