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Zuschauergrenzen und Sektoren: So ist Eishockey möglich

Voraussichtlich im September soll es losgehen mit Eishockey in den beiden obersten Eishockey-Ligen National- und Swiss League. Die beiden neo1-Clubs SCL Tigers und SC Langenthal haben sich jetzt schon Gedanken gemacht, wie dies funktionieren soll.

Der Grundsatz ist bei beiden gleich. SC Langenthal-Geschäftsführer Peter Zulauf sagt: "Wir haben zusammen mit der Kunsteisbahn Schoren AG, dem Gastrobetreiber, der Sicherheit, dem Ticketing und natürlich dem SCL einmal die Ausgangslage geprüft mit den momentanen Auflagen. 1000 Zuschauer maximal und pro Sektor 300 Personen, von denen man alle Angaben hat. Nun haben wir ein Konzept ausgearbeitet."

Jeder Sektor muss einen eigenen Eingang, eine eigene Verpflegung und eigene WC-Anlagen haben. Beide Clubs tendieren aber zu einer Lösung, die noch besser auf die Stadien zugeschnitten wäre. Die sogenannte "60%-Lösung". Heisst: Jeder Club darf unter Einhaltung der Auflagen sein Stadion zu 60% füllen. Dürfte also je nach dem deutlich mehr als 1000 Zuschauer reinlassen. SCL Tigers-Geschäftsführer Peter Müller sagt: "Wenn man unser Stadion mit der Postfinance-Arena vergleicht und in beide Stadien je 1000 Leute reinlässt, dann ist dies nicht sachgerecht. Die Berner mit 17'000 Plätzen könnten mehr 300er-Sektoren bereitstellen und so deutlich mehr als 1000 Personen reinlassen. So sähe es dann von Stadion zu Stadion anders aus."

Grundsätzlich sind aber beide Clubs auf Stand-by und können mit verschiedenen, vorbereiteten Szenarien auf einen Entscheid der Liga Mitte August reagieren. Geteilter Meinung sind die beiden Geschäftsführer bei der Art, wie sie die Plätze vergeben wollen. Für Zulauf ist eine Verlosung à la Fussball eine durchaus gangbare Möglichkeit. Für Müller kommt dies nicht in Frage: "Egal ob Sitzplatz oder Stehplatz, Saisonabo oder Einzelticket. In Langnau soll jeder Fan die gleiche Möglichkeit erhalten, ein Spiel zu sehen."


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