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Sumiswalder Familienunternehmen restauriert Kirche Herzogenbuchsee

Oliver Bär, Geschäftsleiter Zweigstelle Sumiswald und Andreas Sägesser, Projektleiter Verkauf mit dem neuen Uhrwerk für die Kirche Herzogenbuchsee.

Das neue Uhrwerk für Herzogenbuchsee ist bereits zusammengesteckt in der Werkstatt in Sumiswald.

Als der Holzboden durchbrannte, fiel das alte Uhrwerk im Kirchturm rund 15 Meter in die Tiefe.

Das Ziffernblatt der Kirche Herzogenbuchsee ist halbiert in der Werkstatt aufgestellt.

Auch der Schmuck auf dem Kirchenspitz wurde beim Brand im Dezember stark beschädigt.

Der neue Stundenzeiger für die Kirche in Herzogenbuchsee ist bereits lakiert.

Auch der Kirchenspitz fiel in die Tiefe, als der Kirchturm brannte.

"Das tat weh, als ich mit der Taschenlampe das alte Uhrwerk in den Trümmern fand", erinnert sich Andreas Sägesser, Projektleiter Verkauf der Muri Bär AG in Sumiswald schmerzlich. Als die Kirche Herzogenbuchsee letztes Jahr an Heiligabend niederbrannte, wurde das Familienunternehmen in Sumiswald angefragt, die Kirchentechnik zu ersetzen. "Ein solches Projekt zu haben ist eine grosse Ehre! Das letzte mechanische Uhrwerk durften wir in den 70er Jahren bauen, als mein Vater noch der Chef war", erzählt Oliver Bär, Geschäftsleiter der Zweigstelle Sumiswald gegenüber neo1.

Es ist eine Mischung aus traditionellem Handwerk und neuer Technik, welche die Muri Bär AG mit Hauptsitz in Büron LU vereint. Sie restauriert und pflegt die gesamte Kirchentechnik von der Wetterfahne auf dem Dach, über das Zifferblatt, das Uhrwerk, den Glockenkasten bis zur Beleuchtung im Kirchenschiff. Dabei ist es ihnen wichtig, die denkmalgeschützten Gebäude nicht zu verunstalten und trotzdem die Kirchen auf den neusten technischen Stand zu bringen. Da alle Kirchen einzigartig sind gibt es keinen identischen Arbeitstag. Immer wieder treffen die Mitarbeitenden der Muri Bär AG auf neue Herausforderungen und bauen jedes noch so kleine Teilchen extra für jede Kirche einzeln. "Wenn ich durch die Schweiz fahre, dann schaue ich zu jedem Kirchturm hinauf und erinnere mich, was ich bereits restaurieren oder flicken durfte", ergänzt Andreas Sägesser stolz.

Das Uhrwerk der Kirche in Herzogenbuchsee ist durch das Feuer starker Hitze ausgesetzt gewesen und fiel durch den verbrannten Holzboden im Kirchturm rund 15 Meter in die Tiefe. Die Gemeinde hat sich entschieden, ein neues mechanisches Uhrwerk einbauen zu lassen und diesen Auftrag der Muri Bär AG übergeben. Die rund 180 Einzelteile des Uhrwerks sind nun bereits zusammengesteckt in der Werkstatt in Sumiswald, jedoch noch nicht verschraubt. Die Zeiger sind bereits lackiert und auch das Ziffernblatt steht in einer Ecke der Werkstatt. Der ramponierte Kirchenspitz muss noch repariert und neu lackiert werden. Das alte Uhrwerk wird die Gemeinde als Mahnmal in Herzogenbuchsee ausstellen. Geplant ist, dass im Oktober das neue Uhrwerk zusammen mit dem neuen Glockenstuhl im Kirchturm eingebaut werden kann. So dass die Gemeinde an Heiligabend einen Wiedereröffnungs-Gottesdienst feiern kann.


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