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Gute Zwischenbilanz für den Weltacker in Attiswil

Blick über den Weltacker und das Mittelland

Getreide, Gemüse, Öl, Baumwolle,...etc.

Wird die Ackerfläche der Welt durch die Anzahl BewohnerInnen geteilt, ergibt das rund 2000 m². Das ist also die Fläche, die jedem einzelnen Menschen rechnerisch zustehen würde. Darauf muss alles wachsen, was uns ernährt und versorgt: Brot, Reis, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Öl, Zucker… aber auch das Futter für die Tiere, das nicht von Wiesen und Weiden stammt. Zudem Baumwolle für Jeans, Genussmittel wie Tabak. Geht das?

Um diese Frage zu beantworten, wird auf dem Bleuerhof in Attiswil ein Weltacker angelegt. Er widerspiegelt auf 2000 m2 massstabsgetreu, welche Ackerfrüchte zu welchem Zwecke heute weltweit angebaut werden."Wir möchten den Leuten den Weltacker zeigen und auch ein gewissen AHA-Effekt auslösen", sagt Rosmarie Zimmermann vom Bleuerhof gegenüber neo1. Es sei immer wieder spannend welche Diskussionen entstehen. Im Projekt steckt viel Herzblut und Arbeit. "Uns interessiert die ganze Thematik", so Rosmarie Zimmermann.

Natürlich hätten auch Sie die Corona-Krise gespürt. In erster Linie die Schulklassen seien komplett weg geblieben, sagt Zimmermann. Aber langsam würden sich die Buchungen erholen. Es gäbe halt kleinere Gruppen.

Der Weltacker ist für fünf Jahre gedacht. Danach braucht es eine Standortbestimmung. Es sei aber ganz klar das Ziel, dass mit dem Wissen der Zimmermanns auch anderswo noch Weltäcker entstehen.

Der Weltacker bietet anschauliche Erfahrungen, lädt ein zum Nachdenken und Diskutieren. Es geht um Boden und Biodiversität, Klimawandel, Kreisläufe, um natürliche Ressourcen, globale Gerechtigkeit, Landwirtschaft und gutes Essen.


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