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Wanderausstellung der Archäologen geht nach Corona weiter

Rettungsgrabung im Challnechwald: Der Archäologische Dienst untersucht keltische Grabhügel, die durch den Kiesabbau zerstört würden. (Foto Archäologischer Dienst Bern, Christian Häusler)

Im ausserordentlichen Jahr 2020 feiert der Archäologische Dienst des Kantons Bern sein 50-jähriges Bestehen. Am 19. Juni öffnet die Wanderausstellung «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» in Langenthal erstmals ihre Tore. An der Vernissage präsentiert der Archäologische Dienst auch seine neuste Publikation zu den Ausgrabungen am Wuhrplatz und Langenthal im Mittelalter.

Vor 50 Jahren, Anfang März 1970, nahm der erste Berner Kantonsarchäologe seine Arbeit auf. Dieses goldene Jubiläum feiert der Archäologische Dienst 2020 mit einer Publikation, einer Kurzfilmserie und einer Wanderausstellung: Unter dem Motto «Archäologie macht Geschichte – Funde aus dem Kanton Bern» präsentiert der Archäologische Dienst 16 Fundobjekte aus allen Regionen des Kantons. Sie stehen stellvertretend für das reiche Erbe der Berner Archäologie.

Verzögerter Auftakt der Wanderausstellung
Während Publikation und Kurzfilme pünktlich zum Auftakt des Jubiläums im März 2020 erschienen sind, verzögerte sich der Start der Wanderausstellung coronabedingt. Nach der Lockerung der Massnahmen für Museen öffnet die Wanderausstellung nun am 20. Juni 2020 in Langenthal ihre Tore. Die Ausstellung ist frei zugänglich und wird von Mitarbeitenden des Archäologischen Dienstes betreut. Ein Schutzkonzept stellt die Einhaltung der vom Bundesrat verordneten Hygienemassnahmen sicher. Von Langenthal aus reist die Wanderausstellung nach Tavannes, Köniz, Lyss und Langnau. Die abgesagten Ausstellungen in Meiringen, Zweisimmen und Münsingen werden voraussichtlich 2021 nachgeholt. Das aktualisierte Detailprogramm ist hier abrufbar.

Zwei Container bringen Funde in die Regionen
In Langenthal macht die Ausstellung eine Woche auf dem Wuhrplatz halt. In zwei Containern lassen sich ausgewählte Fundobjekte aus allen Regionen des Kantons Bern besichtigen. Aus der Ausstellungsregion Oberaargau, sind dies Glasperlen aus einem Keltengrab in Langenthal, Münzschmelzformen aus dem keltischen oppidum Roggwil und die Replik einer Goldfibel aus der Kirche Oberbipp. Kurztexte erläutern die Geschichte dieser Funde und öffnen den Fokus auf übergeordnete Fragen der Archäologie. Eine spezielle Inszenierung und reichhaltiges Bildmaterial würdigen die aktuelle Ausstellungsregion. Drei Kurzfilme zeigen die tägliche Arbeit im Archäologischen Dienst und runden das Angebot ab.


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