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Herausfordernde Zeiten für die Pro Senectute

(Bild: pixabay.com)

Kinder gehen wieder zur Schule, Restaurants dürfen wieder Gäste in Empfang nehmen und Geschäfte wieder ihre Produkte verkaufen. Der Alltag kommt langsam wieder zurück. Für Menschen aus der Risikogruppe bleibt das Leben jedoch nach wie vor stark eingeschränkt. "Ein mulmiges Gefühl kommt durch die Lockerungsmassnahmen auf. Dazu hört man, dass es zu Demonstrationen kommt, das gibt mir zu denken", so Marcel Schenk, der Geschäftsleiter von Pro Senectute Bern gegenüber neo1.

Grundsätzlich seien die Lockerungen der Corona-Massnahmen für viele Leute zur richtigen Zeit gekommen, erklärt Marcel Schenk, Geschäftsleiter der Beratungsstelle für ältere Menschen Pro Senectute Bern. "Auf die Abstands- und Hygienerichtlinien muss immer wieder hingewiesen werden. Dort müssen wir trotz Lockerungen dran bleiben", so Schenk. Da ist auch weiterhin die Arbeit der Pro Senectute gefragt. Nicht nur wir Menschen mussten uns während der Krise neu organisieren. 

Die Solidarität wurde wichtig: "Mit Hilfe von bis zu 16'000 Freiwilligen Helferinnen und Helfer konnte die Pro Senectute eine Einkaufsunterstützung für die älteren Menschen auf die Beine stellen." Dadurch erfuhr Marcel Schenk eine grosse Dankbarkeit. "Die Mehrheit hielt sich an die Regelungen und zeigte sich danach dankbar für die Unterstützung."

Doch auch kritische Stimmen machten die Runde, erklärt der Geschäftsführer von Pro Senectute Bern: "Wir älteren Menschen werden diskriminiert und wir dürfen nicht mehr am Leben teilnehmen. Dies war die andere Reaktion, die ich von der älteren Generation mitbekommen habe. Auch dies konnte ich nachvollziehen."

Marcel Schenk blickt den nächsten Wochen kritisch entgegen: "Ich kann mir vorstellen, dass bei einer zweiten Welle die Risikogruppen in Quarantäne gehen müssen und dann komplett von der Aussenwelt abgeschirmt werden. Deshalb ist es jetzt wichtig, sich weiterhin an die Distanzregeln zu halten", sagt Marcel Schenk.


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