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Vorsichtig positive Bilanz zum Fernunterricht im Kanton Bern

Die Schüler bleiben zuhause (Symbolbild)

Alle wurden sie ins kalte Wasser geworfen: Schulkinder, Lehrpersonen und Eltern. Seit einer Woche sind die Schulen in der ganzen Schweiz wegen des Coronavirus geschlossen. Die Kinder bekommen daher gewisse Aufgaben nach Hause geschickt - per Post oder digital. Trotz chaotischem Start sei es bisher eigentlich gut gelaufen, schreibt der Berner Berufsverband Bildung Bern.

Es sei zwar eine grosse Herausforderung, den Fernunterricht innert weniger Tage auf die Beine zu stellen, sagt der stellvertretende Geschäftsführer von Bildung Bern, Stefan Wittwer im Interview mit neo1. Trotzdem haben die Lehrerinnen und Lehrer innert kurzer Zeit verschiedene Programme und Unterrichtsmaterialien zusammengestellt, welche die Kinder über Video, Computer oder auch ganz traditionell mit Stift und Papier nun bearbeiten können.

"Wir möchten auch betonen, dass sich Eltern und Lehrpersonen nicht unter Druck setzen sollen, weil nun der Stunden- und Lehrplan nicht eingehalten werden kann", sagt Stefan Wittwer weiter. In dieser aussergewöhnlichen Situation sei allen bewusst, dass nur ein Teil des Unterrichtsstoffes vermittelt werden könne. Ihnen sei es aber auch wichtig, dass die Kinder zumindest den Bezug zur Klassenlehrperson immer haben und auch wissen, wann und wo sie bei Fragen oder Problemen nachfragen können.

Diverse Schulen in der neo1-Region haben in den letzten Tagen viel gearbeitet, um den Fernunterricht so schnell wie möglich auf die Beine zu stellen. Die erste Bilanz sieht positiv aus: Die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Eltern, haben positiv reagiert, erklärt Nathalie Scheibli, Rektorin der Volksschule Langenthal im Interview mit neo1. Auch in Signau sei der Fernunterricht gut angelaufen, so Ueli Marti, Schulleiter der Schulen Siganu. Der Fernunterricht würde den Kindern in dieser speziellen Zeit eine gewisse Struktur geben. Trotzdem sei auch die Abwechslung wichtig. Ruth Hubacher, Schulleiterin Oberstufe Pestalozzi in Burgdorf erklärt auf Anfrage von neo1, dass neben Mathematik und Sprachen auch musische Fächer und Bewegung nicht zu kurz kommen sollen. 


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