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Coronavirus: Weitere Massnahmen des Bundesrates

Bild: KEYSTONE / Byline PETER KLAUNZER

Berset: "Wir sind nahe an der Ausgangssperre"

Die verschärften Massnahmen im öffentlichen Leben seien den im Ausland geltenden Instrumenten sehr ähnlich, sagte Innenminister Alain Berset am Freitag vor den Bundeshausmedien. "Wir sind nahe an der Ausgangssperre." Der Bundesrat betreibe aber keine Spektakelpolitik, wolle deshalb nicht mit Schlagwörtern arbeiten. "Es ist nicht die Ausgangssperre, die uns schützt. Was uns schützt, ist unser Verhalten. Das entscheidet darüber, ob die Massnahmen erfolgreich sind", sagte Berset. Zudem zeige der Blick ins Ausland, dass allzu starke Massnahmen nicht der beste Weg seien, um das Virus einzudämmen. Die Bewegungsfreiheit sei der Bevölkerung wichtig. Es gehe jetzt darum, das Kontaktverbot umzusetzen. Das sei nicht einfach, gab Berset zu. "Der Alltag ist mühsamer geworden." Doch es gehe nun darum, den vom Virus am stärksten Betroffenen und Gefährdeten zu helfen. "Wir müssen alles tun, um den Spitalbetrieb aufrechtzuerhalten."

Einschränkungen gelten überall

Das funktioniere nur, wenn alle mitzögen. Berset appellierte erneut an das Verantwortungsbewusstsein von jedem und jeder. "Wir haben gemerkt, dass wir den Aufruf verstärken müssen." Nicht alle hätten sich in den vergangenen Tagen daran gehalten, soziale Kontakte einzuschränken. Deshalb würden nun spontane Versammlungen von mehr als fünf Personen verboten, sagte Berset. Das gelte überall: Auf der Strasse, in Pärken, auf Plätzen. Die Behörden könnten auch Gebiete absperren, falls das nötig sei. Wer sich nicht an die Anweisungen halte, riskiere eine Ordnungsbusse von 100 Franken. "Es ist nun an der Zeit, wahrzunehmen, dass er der letzte Moment ist, um die Massnahmen ernstzunehmen und umzusetzen." (sda)
 

Die neuen Regelungen vom Bundesrat im Überblick:

Folgendes hat der Bundesrat beschlossen:

  • Er verschärft die Kontaktregeln. Gruppen über fünf Personen drohen Bussen. 
  • Zudem werden die Kantone angewiesen, in den Lebensmittelläden und Betrieben (auch Baustellen) die Hygienevorschriften durchzusetzen. Jene Lebensmittelläden und Betriebe, die sich nicht daran halten, werden geschlossen.

Auch wirtschaftliche Massnahmen hat der Bundesrat beschlossen:

  • Zusätzliche 32 Milliarden Franken
  • Weitere Liquiditätshilfen für Unternehmen
  • Ausweitung der Kurzarbeit
  • Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige
  • Entschädigungen für Eltern, die ihre Kinder hüten müssen
  • Kulturbereich: 280 Millionen Franken Soforthilfe und Ausfallentschädigungen
  • Sport: 100 Millionen Franken für Sportorganisationen

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