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Aufbau des Fernunterrichts im Kanton Bern braucht seine Zeit

Bis in den Schulen des Kantons Bern der Fernunterricht der Schüler und die Betreuungsangebote aufgebaut sind, wird es noch einen bis zwei Tage dauern. Das teilte das kantonale Führungsorgan am Sonntag mit.

Erziehungsdirektorin Christine Häsler veröffentlichte am Sonntag ein Schreiben, in dem sie Eltern um Verständnis bittet, wenn am Montag nicht alles klappen sollte. Die Schulen brauchten Zeit, um den Fernunterricht zu organisieren.

Die Lehrkräfte respektive Schulleiterinnen und Schulleiter wurden gebeten, bis Sonntagabend mit den Eltern Kontakt aufzunehmen und die Situation zu erläutern. Wie das Führungsorgan weiter mitteilte, bestand Unklarheit, ob Spielgruppen im Kanton trotz der vom Bundesrat angeordneten Schulschliessung offen bleiben dürfen. Antwort: sie dürfen.

In Sachen Coronavirus hat der Kanton Bern einen Fragebogen aufgeschaltet, welchen die Universität Lausanne entwickelte. Mit diesem Fragebogen kann man nach Angaben des Kantons Bern das Risiko überprüfen, sich angesteckt zu haben. Der Kanton Bern hat diesen Selbstcheck ins Deutsche übersetzt.

Betreuung in Bern bis 6. Klasse

Zahlreiche Gemeinden teilten am Wochenende auf ihren Internetseiten und via Medienmitteilungen mit, was die vom Bundesrat beschlossene Schulschliessung auf lokaler Ebene bedeutet. Die Stadt Bern gab bekannt, Betreuungsangebote würden nur für Kinder bis zur sechsten Klasse angeboten.

In einem Interview mit der Online-Ausgabe der «Berner Zeitung» vom Sonntag sagte Bildungsdirektorin Franziska Teuscher, Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse seien – gegebenenfalls auch allein – gross genug, um zu Hause zu bleiben. Kitas und Tagesschulen bleiben in der Stadt Bern offen.

Das gilt nicht für Berns Vorort Bremgarten, wie die Zeitung «Der Bund» online gestützt auf die Gemeinde-Internetseite berichtete. Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit würden auch zwei Kitas geschlossen, steht dort.

Die Stadt Thun schreibt auf ihrer Internetseite, am Montag und Dienstag finde kein Fernunterricht statt. Die Lehrpersonen und die Schulleiter organisierten diesen am Montag und Dienstag.

Die Stadt Biel schreibt, da an den Bieler Schulen die Ferien erst am 9. April begännen, werde eine Verlängerung der Schulschliessung bis zu diesem Tag geprüft.

Keine Gratulationsbesuche mehr

Am Wochenende hagelte es weitere Absagen von Veranstaltungen, so etwa der Parlamentssitzungen von Worb und Köniz. Sie hätten am Montag stattfinden sollen. Die Gemeinde Lyss gab bekannt, Gratulationsbesuche bei Jublilaren mit hohen Geburtstagen würden nicht mehr durchgeführt.

Kommissionen und Arbeitsgruppen seien angehalten worden, nur noch die notwendigsten Sitzungen durchzuführen. (sda) 


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