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Deborah Krähenbühl
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Einsprachen gegen Mobilfunk werden zur Regel

Diese Antenne soll ausgebaut werden. (Bild: GoogleStreetView)

Der Regierungsstatthalter Bern-Mittelland, Christoph Lerch bestätigt gegenüber neo1, dass es im Zusammenhang mit einem Baugesuch der Swisscom in Kiesen mehrere Einsprachen gegeben hat. Swisscom will am Pontisweg eine bestehende Mobilfunk-Antenne umbauen und neue Antennen anbauen.

Dass es gegen solche Projekte immer wieder Widerstand gibt, sei eine Tatsache, so Christoph Lerch: "Wir haben häufig Einsprachen. Auch von mehreren Betroffenen. Ich sehe dies auch im Gesamtzusammenhang der Strahlenbelastung von Handy, Fernsehen, Radio usw. Das gibt schon eine rechte Grundbelastung. Weiter ist die Bevölkerung sicher auch sensibilisierter als früher. Dazu ist gerade 5G eine Technologie welche neu ist und Verunsicherung auslösen kann. Insbesondere die Technologie noch nicht erforscht ist und Langzeitwirkungen noch kaum bekannt sind."

Auch in Kiesen ist diese Verunsicherung in den zwei Kollektiv-Einsprachen spürbar. "Sie bringen zusammenfassend vor, dass übermässige Immissionen zu befürchten sind, dass das Orts- und Landschaftsbild beeinträchtigt wird, dass es einen negativen Einfluss auf Fauna und Flora hat, dass es viel Strom braucht und auch eine Wertverminderung der Liegenschaften nach sich zieht." 

Die Einsprachen gehen jetzt an die Bauherrschaft, heisst an die Swisscom. Sie werden geprüft und dann allenfalls bereinigt, so Christoph Lerch.


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