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Sarina Wälti
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Herzogenbuchsee: Schaden nach Brand von Kirche höher als vermutet

Am 24. Dezember 2019 brannte, aus noch unklaren Gründen, der Turm der Kirche von Herzogenbuchsee. Nach ersten Erkentnissen belief sich der Schaden auf eine Million Franken.

Auf Anfrage von neo1 wurde diese Zahl von Kirchgemeinderatspräsident Christoph Tanner nach oben korrigiert. "Wir rechnen mit einem Schaden von drei Millionen Franken", so Tanner. 
Noch immer wird die Ursache des Brandes untersucht. "Aktuell wird das Kirchenschiff mit einem Gerüst umstelltt. Über dieses Gerüst soll dann eine Folie kommen", erklärt Tanner. Diese Folie soll die Kirche und das Gerüst beheizen und so Frostschäden verhindern, da die Fassade vom Löschwasser durchtränkt ist.

"Unser grösster Wunsch wäre es, Weihnachten 2020 wieder in der Kirche feiern zu können", so Tanner weiter. "Der Turm ist komplett ausgebrannt. Dort sollten wir möglichst schnell auch ein Gerüst stellen können, da dieser aktuell unbedeckt und so dem Wetter ausgesetzt ist."
Der abgebrannte und eingestürzte Kirchturm soll nicht entsorgt werden. Ersten Angaben zu Folge soll ein Künstler aus der Region damit arbeiten und daraus eine Skulptur machen. "Diese Skulptur soll dann bei der Kirche aufgestellt werden und uns an Heiligabend 2019 erinnern", so Kirchgemeinderatspräsident Christoph Tanner. Dies ist aber noch nicht definitiv: Der Kirchgemeinderat von Herzogenbuchsee stimmt bei der Sitzung am nächsten Dienstag darüber ab. Die Gottesdienste in Herzogenbuchsee finden bis auf weiteres im Kirchgemeindehaus statt.

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