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Sarina Wälti
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Nach Feuer: Herzogenbuchsee berät über die Zukunft der Kirche

Es sind Bilder, die noch lange in Erinnerung bleiben werden: Vor Vier Tagen, am 24. Dezember, brannte der Turm der reformierten Kirche in Herzogenbuchsee. Erst ein Tag später konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Wie es nun weiter gehen soll, darüber hat die Kirchgemeinde gestern an einer Sitzung beraten. 

Der Kirchgemeinderat von Herzogenbuchsee hat an einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen, den Wiederaufbau der Kirche so rasch wie möglich in die Wege zu leiten. Wie lange der Wiederaufbau dauert und wann die Kirche wieder genutzt werden kann, steht zurzeit noch nicht fest. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

Die Kirchenfenster von Eugène Burnand sind weitgehend unversehrt. Die Glocken hängen noch im Turm und scheinen gemäss einer Besichtigung von aussen einigermassen intakt. Aufgrund des Wasserschadens durch die Löscharbeiten wurde die Orgel jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen. Die 2400 Orgelpfeifen werden daher ausgebaut. Das Dach des Kirchenschiffs konnte mittlerweile an den beschädigten Stellen gedeckt werden, um das Eindringen von Regen zu verhindern. Die Kirche steht grundsätzlich stabil. Sie darf jedoch aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht betreten werden, da sich Teile der Gipsdecke lösen können. Das Haus ist daher für die Öffentlichkeit bis auf weiteres gesperrt.

Die Gottesdienste und weiteren Anlässe der kommenden Tage finden vorläufig im Kirchgemeindehaus an der Bettenhausenstrasse 10 statt. Das Neujahrskonzert der Musikgesellschaft von Mittwoch, 1. Januar 2020 findet wie bereits kommuniziert in der Sporthalle Mittelholz statt. Dort wird im Anschluss an das Konzert auch das obligate Gemeinde-Apéro ausgeschenkt. Auf der Website der Kirchgemeinde werden die aktuellen Daten und Orte der kommenden Anlässe laufend kommuniziert.

Die Anteilnahme in der Bevölkerung und in den umliegenden Gemeinden ist nach wie vor gross. Der Kirchgemeinderat bedankt sich bei den zahlreichen Solidaritätsbekundungen und den Hilfsangeboten. Aufgrund vielfacher Anfrage wurde ein Spendenkonto „Brandfall Kirche“ eingerichtet: Berner Kantonalbank, IBAN CH56 0079 0020 5889 5975 6. (pd/neo1)

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