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Thunstetten-Bützberg kann die Schulraumplanung konkretisieren

Bild: thunstetten.ch (Schulhaus Byfang Bützberg)

Der Gemeinderat hat 2014 eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, verschiedene Möglichkeiten für die Sekundarstufe I zu prüfen. Nun hat die Gemeindeversammlung dem Planungskredit für die Schulraumplanung beschlossen. Das heisst Thunstetten-Bützberg kann nun in die Detailplanung gehen. 

Die Rückmeldungen haben klar gezeigt, dass der Standort Bützberg für die Sekundarstufe I bevorzugt wird, erklärt der Gemeindepräsident Beat Siegrist gegenüber neo1. Mit Unterstützung eines externen Planungsbüros wurden in den vergangenen Jahren vielschichtige und vertiefte Abklärungen im organisatorischen, finanziellen und baulichen Bereich getätigt. Der Gemeinderat hat dazu am 13. März 2017 für die Analyse und die Bestimmung des Handlungsbedarfs einen Kredit von Fr. 10‘150.00 und am 26. Juni 2017 für die Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten einen Kredit von Fr. 31‘843.00 gesprochen. Dabei zeigte sich klar die Komplexität des Projektes. Um eine für die Gemeinde und die Schule nachhaltige Lösung zu finden, muss die gesamte Ausgangslage der Schule mit Schülerzahlen, bestehendem Raumangebot und notwendigem Schulraumbedarf – nicht nur für die Sekundarstufe 1 – berücksichtigt werden. 

In erster Linie wurde an der Gemeindeversammlung diskutiert, ob sich die Gmeinde die neue Schule überhaupt leisten kann, sagt Beat Siegrist. Auch gerade weil im ersten Traktandum das Budget mit einem Aufwandüberschuss beschlossen wurde. 

Die Gesamtplanung setzt sich aus folgenden drei Teilprojekten zusammen (aus Botschaft der Gemeinde):

1. Sekundarstufe I Neubau Byfang IV mit Schulküche:

Ab August 2020 erfolgt der gestaffelte Wechsel zum durchlässigen Modell. Dies bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt alle zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 die 7. Klasse in der Gemeinde Thunstetten besuchen werden. Auch mit einem Neubau ist es langfristig kostengünstiger, die Schülerinnen und Schüler in der Gemeinde zu unterrichten. Kurzfristig ist die Klassenorganisation in den bestehenden Schulräumlichkeiten möglich. Ab dem Schuljahr 2021/2022 wird zusätzlicher Schulraum benötigt. Geplant wird ein Neubau im Byfang mit Schulküche

2. Schulhaus Dorf Rückbau/Umnutzung Schulküche: 

Im Schulhaus Dorf wird zusätzlicher Schulraum benötigt. Längerfristig muss mit 1–2 zusätzlichen Klassen gerechnet werden. Gruppenräume und Lehrerarbeitsplätze fehlen. Gleichzeitig ist die Schulküche (1989) sanierungsbedürftig. Diese wird vorwiegend von den 7.–9. Klassen genutzt. Mit der Integration der Schulküche in ein Neubauprojekt für die Sekundarstufe 1 könnte der freiwerdende Raum für die 1.–4. Klassen umgenutzt werden.

3. Tagesschule Prüfung verschiedener Varianten inkl. Umnutzung Hauswartewohnung:

Die Tagesschule hat sich seit der Eröffnung im August 2010 zu einem attraktiven familienergänzenden Betreuungsangebot entwickelt. Was im Theorieraum in der Mehrzweckhalle klein und fein mit zwei Mittagsmodulen begann, umfasst heute von Montag bis Freitag folgende Module: - Morgenbetreuung ab 07.00 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn - Mittagsbetreuung mit Verpflegung und - Nachmittagsbetreuung Räumlich stösst die Tagesschule an ihre Grenzen. Verschiedene Lösungsmöglichkeiten werden geprüft. Eine davon ist die Umnutzung der leerstehenden Hauswartewohnung im Byfang.

Obwohl es sich um drei eigenständige Projekte handelt, sind sie doch miteinander verknüpft. Für die Ausarbeitung der Projekte und die vertiefte Planung zeigt sich, dass der benötigte Gesamtplanungskredit mit den bisherigen Abklärungen die Kompetenz des Gemeinderates übersteigen wird. Nach Abschluss der Planung soll dem Stimmbürger der benötigte Gesamtbaukredit beantragt werden. Dies soll bereits im Frühling 2020 der Fall sein, erklärt Beat Siegrist weiter. 

 


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