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Melanie Reinhard
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Schlagen der letzten Schneepfosten in Langnau - der Schnee kann kommen

Bild: neo1, Setzen der letzten Schneepfosten in Langnau

Bild: neo1, in Langnau kommen während zwei Wochen rund 3'500 Schneeschwiere in den Boden

Bild: neo1, Daniel Baumgartner, seit 27 Jahren Mitarbeiter im Werkhof Langnau

Sie heissen Schneepfosten, Markierungsstäbe, Schneeleitpfosten, oder in Mundart "Schneeschwiere". Die Holzpfosten mit der orangen oder roten Spitze am Strassenrand dienen den Winter über dazu, auch wenn viel Schnee gefallen ist, den AutofahrerInnen und dem Schneeräumungsdienst zu signalisieren, wo die Strasse lang geht und wo sich beispielsweise ein Randstein oder ein Senkloch befindet. 

"Durch richtiges Setzen der Pfosten wird grosser Schaden an Strassen, Umgebung und Fahrzeugen vermieden", sagt Daniel Baumgartner, welcher nun bereits 27 Jahre lang beim Werkhof Langnau tätig ist. Am Mittwoch, 13. November steuert er das Fahrzeug, auf dessen Ladefläche der grosse, hydraulische Hammer montiert ist, mit dem mittlerweile Schneeschwiere eingeschlagen werden. Vor Jahren war das natürlich noch anders; die Pfosten wurden mit umständlicheren Gerätschaften, oder früher gar von Hand eingeschlagen. 

Die 3'000 bis 4'000 Holzpfosten innert zwei Wochen reichen Daniel Baumgartner und seinen Kollegen Roman und Ueli aber auch ohne noch mehr Handarbeit. "Das gehört einfach zum Job", sagt Roman Sommer aus dem Werkhof-Team, währenddem er für diesen Herbst die letzten Schwiere setzt. "Nun bin ich aber wieder froh, dass diese Arbeit vorbei ist und bin gespannt, wie viele Schwiere im nächsten Frühling noch ganz sind". 


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