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Melanie Reinhard
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Luzerner Kantonsspital eröffnet psychiatrische Akutstation für Kinder

Hier, im Haus 13 des Luzerner Kantonsspitals LUKS ist die neue Akut- und Intensivstation untergebracht. (Bild: GoogleStreetView)

Seit heute verfügt die Luzerner Psychiatrie über 15 stationäre Plätze für Akut- und Intensivpsychiatrie für Kinder und Jugendliche. Dies war dringend nötig, sagt Oliver Bilke. Er ist Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Station war schon jahrelang geplant und nun endlich umgesetzt worde. Gekostet hat es rund 1.5 Millionen Franken.

Die Station schliesse eine Lücke im kinder- und jugendpsychiatrischen Angebot in Luzern, so Oliver Bilke gegenüber neo1: "Die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung hat verschiedene Ebenen. Die Hauptsache ist das Ambulante. Dann gibt es in Kriens eine Tagesklinik, eine Kinderstation und eine Jugendpsychotherapie Station. Was bis jetzt gefehlt hat, ist eine Station für schwere, akutere Krankheitsbilder. Jetzt müsste dies aber für Luzer, Ob- und Nidwalden ausreichen."

Platz gefunden hat die Station im Haus Nummer 13 auf dem Gelände des Luzerner Kantonsspitals. Die ehemalige Reha-Station wurde entsprechend für 1.5 Millionen umgebaut und mit allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen eingerichtet. "Man muss wissen: da kommen alle Kinder und Jugendlichen hin, die sonst nirgends Platz finden. Solche, die sich immer wieder umbringen wollen oder schwer magersüchtig sind oder nach Traumata selber gewalttätig werden", so Bilke.

Die vergitterten Fenster, die speziellen Türen oder Räume sollen aber nicht Gefängnischarakter aufkommen lassen. Es soll ein Ort werden, an dem die Kinder und Jugendlichen sich auch, den Umständen entsprechend, wohl fühlen können.


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