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Schlechtes Honigjahr ist gut für die Bienen

Ein kalter Frühling und wenig Nektar in den Blüten hat im 2019 zu einem schlechten Honigjahr geführt heisst es Verband Bienen Schweiz. Eine Nachfrage bei den Imkern in der neo1-Region zeigt ein ähnliches Bild, wobei es regionale Unterschiede gibt.

"Im Frühling war es ganz schlecht. Es war kalt und deshalb produzierten die Pflanzen kaum Blüten und wenig Nektar. Ohne Nektar kein Honig", so Fritz Held, Berater und Kursleiter vom Verein Unteremmentalischer Bienenfreunde. Apisuisse bestätigt die Aussage von Fritz Held. Der Mai ist im Schweizer Mittelland der Blütemonat schlechthin. Die Obstbäume und Wiesenblumen haben heuer auch geblüht, aber die kalten Temperaturen und der Regen verunmöglichte den Bienen, genügend Nektar für die Honigproduktion zu sammeln. Laut MeteoSchweiz war der Mai 2019 auf der Alpennordseite der kälteste und nässeste seit 30 Jahren. In der kalten Maiperiode brauchten die Bienenvölker selbst sehr viel Futter, um ihre Brutnester warm zu halten. Der bis anhin gesammelte Honig wurde von den Bienen wieder verbraucht. Ein warmer März und April liessen die Bienenvölker zwar rasant wachsen, aber ein kühler und nasser Mai verhinderte im Mittelland den Honigeintrag. Wetterbedingt fiel so die Frühlingshonigernte 2019 schweizweit auf ein Zehnjahrestief mit einer Durchschnittsmenge von 3,5 kg pro Volk.

Besser war es dann im Sommer mit dem Waldhonig, so Fritz Held gegenüber neo1. Die Sommerhonigernte mit ihrem Waldhoniganteil konnte die schlechte Frühlingsernte nur regional etwas verbessern. Oberhalb von 1000 Metern ist die durchschnittliche Honigernte besser ausgefallen. Die detaillierten Zahlen von Bienen Schweiz untermauern diese Einschätzung. Aus den gemeldeten Zahlen wird ersichtlich, dass die Honigernte 2019 schweizweit auf ein Rekordtief mit einer durchschnittlichen Gesamterntemenge von 13,0 kg pro Volk fiel. Das sind insgesamt mehr als 10 kg Honig pro Volk weniger als in den Vorjahren 2017 und 2018. Das zeigt die Onlineumfrage zur Honigernte 2019. Dabei haben 1165 Imker und Imkerinnen mit 1376 Standorten teilgenommen.


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