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Trauern beim Kaffee trinken ist in Sumiswald nun möglich

Ein Trauerfall zu verarbeiten braucht Zeit. Aber nicht nur wenn jemand gestorben ist, können Menschen traurig sein. Auch Alltagssituationen können ein Gefühl von Trauer wecken und brauchen Raum und Zeit für die Verarbeitung. Unter Umständen hilft es, mit Gleichgesinnten darüber zu sprechen. Seit zwei Monaten ist dies in Sumiswald in den Räumlichkeiten des Alterspflegezentrums SumiA möglich.

Im sogenannten Trauercafé treffen sich Menschen, welche Trauer fühlen und verarbeiten müssen, um bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen Erlebtes erzählen, Schicksale verarbeiten und Trauer teilen zu können. Initiiert wurde dieses Trauercafé von Maria Weber. Sie ist Mitarbeiterin Betreuung und Pflege und Trauerbegleiterin. "Ich bin überzeugt, dass das Angebot genutzt wird. Es gibt im Emmental viel zu wenig Platz und Raum, um trauern zu können. Das soll sich mit dem Trauercafé ändern." so Maria Weber vor zwei Monaten zu neo1. (Audio 1) Ebenfalls mit an Bord ist Peter Schwab, Pfarrer in Trachselwald. "Ich bin froh hat Maria Weber die Idee dieses Trauercafés umgesetzt. Wenn Menschen eine Art Selbsthilfegruppe bilden können, um damit ihre schwere Zeit der Trauer überwinden können, ist dies für alle Beteiligten ein grosser Gewinn."

Nun sind zwei Monate vergangen und das Trauercafé in Sumiswald hat zwei erfolgreiche Durchführungen hinter sich. Wir ziehen zusammen mit Maria Weber, Trauerbegleiterin und Initiantin, eine erste Bilanz. (Audio 2 und 3)

 


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