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Wochengespräch mit Markus Gygli von Männer.ch

Vergangenen Mittwoch stimmte der Nationalrat für den indirekten Gegenvorschlag, der einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub fordert. Die von den Initianten geforderten vier Wochen wurde abgelehnt.  Auch Männer.ch fordert 4 Wochen Vaterschaftsurlaub. Im neo1-Wochengespräch erklärt Markus Gygli, Präsident  des Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen, Männer.ch, wieso auch er diese vier Wochen fordert. 

Fragen rund um die Geschlechterrollen hätten ihn schon immer interessiert, erklärt Markus Gygli im Interview mit neo1. So war er bereits vor der Geburt seiner Tochter Mitglied bei Männer.ch. Der Verband setzt sich für die Gleichstellung ein - dies aber aus der Sicht der Männer. Eine Forderung betrifft auch den Vaterschaftsurlaub. Auch Väter sollen das Recht darauf haben, ihr Kind in den ersten Tagen und Wochen zu betreuen - Diese Aufgabe soll nicht nur an den Müttern hängen bleiben. Markus Gygli arbeitet Teilzeit bei der SBB als Senior Berater Kaderentwicklung. So konnten er und seine Frau sich die Aufgabe der Betreuung teilen. Diese Aufteilung sei für ihn völlig Normal - auf die Schweiz betrachtet jedoch ist das eher der Ausnahmefall. Oft sei es immer noch der Mann, der als Ernährer der Familie gelte, so Markus Gygli. Von diesem Rollenbild müsse man sich aber unbedingt lösen, da dies die Betroffenen unter enormen Druck setzt. Der Vaterschaftsurlaub sei unbedingt nötig, so dass sich die Eltern selber organisieren können, wer welche Aufgaben übernehmen kann. 


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