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Melanie Reinhard
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Eva Hürlimann schafft den Weltrekord und spürt die Füsse

Bild: Katrin Meier (zvg)

Bild: Katrin Meier (zvg)

Nach 138 Stunden und 20 Minuten schwimmen, radfahren und rennen ist Eva Hürlimann aus Hasle bei Burgdorf am Samstagabend kurz vor Mitternacht in Buchs SG nach 10 Ironman-Rennen zum letzten Mal über die Ziellinie gelaufen. Im Gesamten absolvierte Hürlimann die letzten 10 Tage jeden Tag einen Ironman (3.8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer velofahren, 43 Kilometer rennen) und beendete nun am Samstag diesen Deca-Ultra-Triathlon.

"Ich spüre etwas die Knie und meine Achillessehne. Mein Körper war froh, kam nach dem zehnten Marathon nicht noch ein elfter dazu", sagt die aufgestellte Haslerin. Sie kam körperlich mehr an ihre Grenzen als letztes Jahr bei ihrem Fünffach-Ironman. "Ich bin froh, habe ich den Weltrekord geschafft. Auf ein ganzes Leben betrachtet ist er aber trotzdem unwichtig." Heikle Momente hatte sie, körperlich gesehen, wenig zu überstehen. Ausser der Müdigkeit auf dem Fahrrad oder eben den Achillessehnenbeschwerden gegen Ende. "Trotzdem hatte ich am siebten Tag ein bewegendes Erlebnis, als mich ein Mann im Dunkeln ansprach auf der Laufstrecke - da bin ich aus dem Wald bis zu den Betreuern um mein Leben gerannt. Von da an hatte ich dann Begleitschutz beim Rennen. Das war ein wirklich ekliges Erlebnis." Es trübe das Gesamterlebnis aber nicht, so Eva Hürlimann gegenüber neo1.

Nun gönnt sich Eva Hürlimann einen sportliche Auszeit. "Ich bewege mich erst wieder, wenn ich Lust dazu verspüre und ich keine Schmerzen mehr habe. Wann das ist steht in den Sternen. Ob eine Woche oder mehrere Monate wird sich zeigen. Mein Körper braucht jetzt genügend Erholung und die wird er erhalten."


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