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Fünf Jugendliche bei Auseinandersetzung verletzt


pkb. Bei einer tätlichen Auseinandersetzung in der Nacht auf Samstag sind in
Schwarzenegg fünf jugendliche Männer verletzt worden. Sie wurden in Spitäler
gebracht. Im Zuge einer Nachsuche wurden drei Männer angehalten und
vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Die Meldung, dass es in Schwarzenegg (Gemeinde Oberlangenegg) zu einer
tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei und dass daraufhin ein Auto in
Richtung Steffisburg davongefahren sei, ging bei der Kantonspolizei Bern am
Samstag, 24. August 2019, um 0340 Uhr, ein. Sofort rückten mehrere Patrouillen aus
und leiteten unter anderem eine Nachsuche ein. Kurze Zeit später konnten die
Einsatzkräfte gestützt auf die eingegangene Meldung sowie auf eine Beschreibung
des Fahrzeugs das mutmassliche Fluchtauto in Steffisburg sichten und nahmen
umgehend die Nachfahrt auf. An der Glockentalstrasse auf Höhe der dortigen Landi
gelang es den Polizistinnen und Polizisten schliesslich, das Fahrzeug anzuhalten.
Alle Insassen des Autos, drei Männer im Alter von 22, 23 und 28 Jahren, wurden in
der Folge angehalten. Sie wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache
verbracht und vorläufig festgenommen. Aktuellen Erkenntnissen zufolge waren sie in
die Auseinandersetzung involviert und danach in das Auto gestiegen und mit diesem
in Richtung Steffisburg davongefahren.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand hatte sich das Auto mit den drei Insassen zuvor im
Bereich der Bushaltestelle "Fischbach" in Schwarzenegg befunden, als sich diesem
eine Gruppe von sechs jugendlichen Männern näherte. Die Autoinsassen stiegen
daraufhin aus dem Fahrzeug aus, worauf es zunächst zu einem verbalen Streit kam.
Im Zuge der darauffolgenden Auseinandersetzung wurden in der Folge fünf der
sechs Jugendlichen verletzt. Zwei von ihnen erlitten Schnitt- und Stichverletzungen,
einer davon wurde schwer verletzt. Er wurde mit einem Helikopter der Rega ins
Spital geflogen. Die anderen vier Verletzten wurden durch Ambulanzteams vor Ort
erstversorgt und danach ins Spital gebracht.
Weitere Ermittlungen, insbesondere zur Klärung der genauen Umstände und des
Hergangs der Ereignisse, sind unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft
Oberland im Gang.


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