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Sven Düscher
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Desinfektionsmittel sollten nicht kombiniert werden

Es ist schnell passiert: Beim Brot schneiden, Rüebli rüsten, Holz schnitzen oder Cervelat einschneiden. Man rutscht mit dem Messer aus und schneidet sich in den Finger. Oder aber ein Kind rutscht jetzt im Winter auf einer glatten Eisfläche aus und fällt auf den blanken Asphalt und verletzt sich dabei. Schürf- oder auch Schnittwunden sollten zur Vermeidung von Entzündungen desinfiziert werden. Dafür gibt es verschiedene geeignete Desinfektionsmittel. Zum Beispiel Betadine, ein Desinfektionsmittel auf Jod-Basis oder zum Beispiel Octanisept - eine Lösung auf der Basis von Octenidindihydrochlorid.

Bei diesen beiden Arten von Desinfektionsmitteln ist aber zu beachten, dass es nicht geschickt ist, diese allenfalls zu mischen, falls man beide im Haushalt hat. Die beiden Desinfektionsmittel reagieren miteinander und es entstehen braunlich-schwarze Hautverfärbungen, die durch die Ausfällung von Jod-Ionen bedingt sind. Diese Verfärbungen sind aus medizinischer Sicht nicht gefährlich, sehen aber unschön aus.

Auszug aus den Packungsbeilagen der beiden Mittel:

  • Octenisept® farblos soll ohne ärztliche Überwachung nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Nicht einnehmen.
  • Octenisept® farblos nicht auf oder in der Nähe von Hautstellen anwenden, die mit Desinfektionsmitteln auf der Basis von PVP-Iod behandelt wurden. Dabei kann es im Grenzbereich zu starken braunen bis violetten Färbungen kommen.
     
  • (gekürzt) Betadine nicht gleichzeitig mit oder unmittelbar nach Anwendung von Octenidin-haltigen Desinfektionsmitteln auf denselben oder benachbarten Stellen anwenden, da es dabei anderenfalls zu vorübergehenden dunklen Verfärbungen kommen kann.

Quelle: swissmedic


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