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Bei Subventionen für Christbäume ist der Bund unchristlich

Seit der neuen Agrarpolitik 2014-17 hat der Bundesrat entschieden, dass Bauern für den Anbau von Weihnachtsbäumen keine Subventionen mehr erhalten.

Paul Wälchli aus Oschwand hat dafür kein Verständnis und begründet seinen Gang vors Bundesverwaltungsgericht damit, dass auch Tabakbauern und Weinproduzenten Subventionen erhielten. Tabak und Wein seien aber wie Christbäume, keine Nahrungsmittel von oberster Priorität und deshalb doch gleich zu behandeln. Sowohl das Bundesamt für Landwirtschaft und auch das Bundesverwaltungsgericht sehen dies aber anders.

Der Berner Bauernpräsident Hansjörg Rüegsegger versteht den Frust der Bauern: "Die Agrarpolitik ist etwas wirr. Man verlangt von den Bauern Innovationskraft und gute Ideen und wenn sie dann etwas umsetzen, wird die Politik wieder geändert. Das macht keine Freude." Zur ungleichen Behandlung von Tabak, Wein und Christbäumen meint Rüegsegger: "Bei Tabak stellt sich die Frage tatsächlich, bei Wein wird vermutlich die Tradition sehr hoch geschrieben. Es ist zwar ein Genussmittel, hat aber bei uns eine Jahrhunderte alte Anbautradition."

Paul Wälchli selber akzeptiert das Urteil des Bundesverwaltungsgericht nicht und zieht ans Bundesgericht weiter, um vielleicht doch wieder Unterstützung zu erhalten. "Am liebsten wäre mir sowieso, dass wir die Weihnachtsbäume zu einem Preis verkaufen könnten, der es uns erlaubt, ohne Unterstützung über die Runden zu kommen. Bei den Rahmenbedingungen der Holzwirtschaft ist dies aber nicht möglich."


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