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Céline Walther
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Wachsen nein, verdichten schon - das die Rückmeldung in Belp

Die am häufigsten angesprochenen Themen sind dieselben wie anlässlich der Mitwirkung zum Räumlichen Entwicklungskonzept (REK): Die Wachstumsvorstellungen werden hinterfragt, der Kulturlandverlust wird bedauert und es wird ab und zu die Befürchtung geäussert, dass sich der Charakter von Belp vom Dörflichen hin zum Urbanen/Städtischen verändern wird. So zumindest zeigt es der heute veröffentlichte Mitwirkungsbericht der Gemeinde Belp zur Ortsplanungsrevision.

Ebenfalls häufig angesprochen wurde die kommunale Infrastruktur (Werke, Schulraum etc.), welche einem zusätzlichen Wachstum nicht gewachsen sei. Mit Blick auf die grosse Zahl von angekündigten Massnahmen zur Umstrukturierung und Verdichtung wird zudem hin und wieder befürchtet, dass künftig nur noch Wohnraum im hochpreisigen Segment geschaffen wird und die preisgünstigen Wohnungen respektive deren Mieter verdrängt werden könnten.

Die meisten Eingaben betreffen die Zonen mit Planungspflicht, deren Zahl mit der Ortsplanungsrevision auf über 20 gewachsen ist. Im Fall der ZPP «Steinbach Ost», «Amtschreibermatte» und «Traube» stammen die ablehnenden Eingaben vorab aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Kritisiert werden u.a. der Kulturlandverlust, die ungünstige ÖV-Erschliessung sowie die zu hohe Dichte und/oder zu hohe Geschosszahl. Trotz der grundsätzlichen Zustimmung zur Siedlungsentwicklung nach innen – häufig verbunden mit einer grundsätzlichen Ablehnung von Siedlungserweiterungen – werden konkrete Massnahmen in der Nachbarschaft rundweg abgelehnt; bekannt ist dieses Phänomen unter dem Slogan «Not in my backyard» (deutsch etwa: «Nicht in meiner Nachbarschaft»).

Die Rückmeldungen zum Richtplan Verkehr fallen bzgl. Präferenzen erwartungsgemäss sehr unterschiedlich aus: Vorkehrungen zur Förderung einzelner Verkehrsträger werden gleichermassen begrüsst und abgelehnt, weiterführende Massnahmen explizit gefordert oder vorsorglich abgelehnt. Sorgen bereitet u.a. die Verschlechterung des ÖV-Angebots («Riedli-Bus»), als problematisch wird aber auch der Schwerverkehr durch das Dorf und die Verkehrssicherheit insbesondere für Velofahrende erachtet.

Nach der Mitwirkungsauflage wurden die 90 schriftlichen Mitwirkungseingaben ausgewertet und die erforderlichen Schlüsse daraus gezogen. Insgesamt wurden aufgrund der Mitwirkung rund 20 kleinere und grössere Anpassungen an den Planungsinstrumenten vorgenommen, wovon ein Grossteil den Zonenplan Siedlung und das Baureglement betrifft. Im vorliegenden Bericht wird u.a. aufgezeigt, in welchen Punkten die Mitwirkungseingaben zu Anpassungen an den Planungsinstrumenten geführt haben. (pd)

Mitwirkungsbericht


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