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Spätere Generationen werden dafür bezahlen

Diese Ebene wird von der Strasse durchschnitten.

Der lange Tunnel wäre schonender. Doch er ist dem Kanton zu teuer.

Im vergangenen Jahr haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Bern in einer Volksabstimmung dem Projektierungskredit für die Verkehrssanierung Aarwangen deutlich zugestimmt. Im Rahmen der laufenden Projektierung wurde die Tunnellänge Spichigwald nun nochmals überprüft. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die bisherige Tunnellänge «kurz» das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist, umweltverträglich ist und sorgsam mit dem Kulturland umgeht. Der Nutzen eines längeren Tunnels wäre gering und hätte zu grosse Mehrkosten zur Folge. Anders sieht dies ein überparteiliches Komitee.

Ausgehend vom Anliegen aus der öffentlichen Mitwirkung zur Verkehrssanierung Aarwangen prüfte das Tiefbauamt des Kantons Bern drei Tunnellängen im Spichigwald: die in der Volksabstimmung bestätigte Lösung «kurz» (500 Meter lang), eine Lösung «mittel» (830 Meter lang) und eine Lösung «lang» (1’065 Meter lang). Bei Gesamtkosten von 136 Millionen Franken verteuert sich das Projekt bei der Lösung «mittel» um 34 Millionen und bei der Lösung «lang» um 59 Millionen Franken. Unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte sind die Verbesserungen durch einen verlängerten Tunnel gering und angesichts der beträchtlichen Mehrkosten zu klein. Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion hat deshalb entschieden, dass die bisherige Lösung "kurz" weiterverfolgt werden soll, was auch dem deutlichen Verdikt aus der Volksabstimmung entspricht.

"Man könne aber nicht alle Nutzen monetär ausdrücken", sagt Samuel Jenzer, Präsident eines überparteilichen Komitees, welches sich für eine verträgliche Umsetzung der Sanierung einsetzt. Es dürfe nicht immer nur ums Geld gehen, so Jenzer. Mit der Strasse würde ein Naherholungsgebiet durchschnitten. "Das Aarwangen-Täli ist ein Bijou das es zu schützen gilt, auch für unsere Generationen die noch kommen." Sie wollen aber konstruktiv weiterarbeiten mit den Behörden beschwichtigt Jenzer. "Wir wollen keinen Krach. Aber eine gute Lösung. Wenn halt der kurze Tunnel kommt, dann soll man aber mit der Streckenführung in Richtung Brünnli-Kreisel gehen. Dieser Kreisel funktioniere schon und die Versickermöglichkeiten sind grösser." 

Im Frühjahr 2020 ist eine weitere öffentliche Mitwirkung zum Bauprojekt geplant. Die öffentliche Planauflage ist im Sommer 2020 vorgesehen. Nach der Bewilligung des  Ausführungskredits kann frühestens 2022 mit dem Bau gestartet werden.


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