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NoBillag-Initiative: Regionaler Service public gefährdet

sda. Die No-Billag-Initiative gefährdet nicht nur die SRG, sondern auch die regionalen Radio- und Fernsehsender. Deren Verbände haben am Freitag für ein Nein in der Abstimmung vom 4. März geworben.

21 Lokalradios und 13 Regionalfernsehen erhalten Geld aus dem Gebührentopf. Sie sind per Leistungsvertrag verpflichtet, über Regionales und Lokales zu berichten. Auch neo1 gehört zu diesen "konzessionierten Radios mit Leistungsauftrag und Gebührenanteil". 

Bei den meisten der privaten Stationen würde die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren zu einem Sendeschluss führen, sagen die Verbände. Sie warnen vor einem Kahlschlag, insbesondere in der Westschweiz, dem Tessin sowie in den Berg- und Randregionen.

Im Durchschnitt lassen sich die Sender nur zu 50 Prozent mit Werbung finanzieren. Zürich ist die einzige Region, die genug Werbeerträge hergibt für eine rein kommerzielle Finanzierung. Die Verbände halten es deshalb für eine Illusion, dass die wegfallenden Gebühren durch mehr Werbung ersetzt werden könnten.

Kein Plan B
Eine mögliche Finanzierung durch die Kantone statt durch den Bund ist aus Sicht der Verbände gar "kompletter Unsinn". Eine Annahme der Initiative wäre ein Votum gegen eine öffentliche Finanzierung, geben sie zu bedenken. "Einen Plan B für einen flächendeckenden regionalen Service public gibt es nicht", lautet das Fazit der Verbände.

Das Argument "früher ging es auch ohne Gebühren" lassen sie nicht gelten. Früher hätten grosse Verlagshäuser den Verlust gedeckt und die Regionalsender querfinanziert. In der heutigen Situation sei das undenkbar, sagte Friedli.

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